RC Sorpesee verliert nach großartigem Kampf gegen Köln

Zum Abheben: Lena Vedder (Nr. 4) vom RC Sorpesee lässt nach einem erfolgreichen Angriff gegen die DSHS SnowTrex Köln ihrer Freude freien Lauf. In Jubellaune sind in dieser Phase auch RCS-Trainer Julian Schallow (im Hintergrund), Lara Drölle (Nr. 5) und Kirsten Platte (Nr. 10).
Zum Abheben: Lena Vedder (Nr. 4) vom RC Sorpesee lässt nach einem erfolgreichen Angriff gegen die DSHS SnowTrex Köln ihrer Freude freien Lauf. In Jubellaune sind in dieser Phase auch RCS-Trainer Julian Schallow (im Hintergrund), Lara Drölle (Nr. 5) und Kirsten Platte (Nr. 10).
Foto: Christoph Rech
Vielversprechender Auftakt, aber am Ende kein Happy end vor 425 Zuschauern. Der RC Sorpesee hat gegen die DSHS SnowTrex Köln mit 1:3 verloren.

Sundern.  Vielversprechender Auftakt, aber am Ende kein Happyend vor 425 Zuschauern. Die Zweitliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee gewannen den ersten Satz im Heimspiel gegen die DSHS SnowTrex Kön mit 25:22, doch das Team von RCS-Trainer Julian Schallow hatte nach einer Spielzeit von 117 Minuten das Nachsehen. Die weiteren drei Sätze entschieden die Rheinländerinnen, die von Dr. Jimmy Czimek trainiert werden, zu ihren Gunsten. Nach der 1:3 (25:22, 23:25, 13:25, 22:25)-Niederlage belegt der Aufsteiger vom Sorpesee mit einem Punkt aus vier Meisterschaftsspielen den vorletzten Tabellenplatz.

„Wenn es eine unglückliche Art und Weise gibt, drei Punkte zu verlieren, dann so“, führte Schwallow aus. Denn trotz der 1:3-Niederlage habe der RCS, so Schallow weiter, fleißig Rekorde gesammelt: „Zuschauerrekord, Stimmungsrekord, Gänsehaut pur und verflixte zwei Punkte entfernt vom Punkt und einer Sensation.“ Die Erfahrung und Klasse der Kölnerinnen sei, so Schallow, letztlich ausschlaggebend gewesen. „Das Spiel stand über weite Strecken auf des Messers Schneide und hat Volleyball vom Feinsten bereitgehalten“, fasste Schallow seine Eindrücke zusammen.

Der RCS, der erstmals in der Saison mit einem 12er Kader inklusive Vanessa Vornweg und Geburtstagskind Leonie Hoffmann auflief, fand schleppend ins Spiel. Unter der Regie von Lara Drölle wurde die Annahme um Libera Lisa Hennecke stabiler und vor allem das Angriffsspiel druckvoller. Henrike Axt und Franziska Meier sorgten für Entlastung in einer intensiven Partie, und Michelle Henkies überzeugte mit druckvollen Aufschlägen. Als beim 19:19 Köln mit zwei Punkten davonzog, konterte der RCS mit einer Serie zum 24:21 und sicherte sich Satz 1 mit 25:22. Erster Satzgewinn in eigener Halle unter dem frenetischen Jubel in der ausverkauften Halle.

Den Seitenwechsel nutzte der RCS zum Energietanken und entlud diese Energie in den kommenden Minuten auf dem Feld. Über 4:0 baute die Mannschaft den Vorsprung auf 11:1 aus. Kirsten Platte und Nora Anders blockten, was das Zeug hielt, und über Nicole Freiburg und Lena Vedder lief das Angriffsspiel der Damen vom See fast fehlerfrei. Köln konterte jedoch unter Mithilfe der Gastgeberinnen grandios, gewann mit 25:23 und glich zum 1:1 aus.

Der dritte Satz brachte dann die Erkenntnis, dass schnelles Verarbeiten von Misserfolgen noch nicht zu den Stärken des jungen RCS-Teams gehört. Köln spielte seine Klasse aus und kam zu einem ungefährdeten 25:13-Satzgewinn. „Satz 4 brachte den spannungsgeladenen Höhepunkt eines fulminanten Volleyballspiels“, beschrieb Schallow den Schlussspurt. Der RCS warf alles in die Waagschale. Das bessere Ende aber hatte erneut Köln für sich. Mit 25:22 sicherten sich die Domstädterinnen Satz 4 und damit ein 3:1 der äußerst umkämpften Art.

Für den RCS waren im Einsatz: Nora Anders, Henrike Axt, Lara Drölle, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Lisa Hennecke, Leonie Hoffmann, Franziska Meier, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Co-Trainer Linus Tepe, Scout Theresa Lübke und Physiotherapeutin Anne Schmitz.

 
 

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