Radsportler Henrik Hoffmann beweist Läuferqualitäten

Zeigte beim Silvesterlauf von Werl nach Soest eine starke Vorstellung: Henrik Hoffmann, Radsportler der DJK Grafschaft, absolvierte die 15-km-Distanz in 52:31 Minuten. Im Hintergrund wird das Sieger-Pärchen interviewt.
Zeigte beim Silvesterlauf von Werl nach Soest eine starke Vorstellung: Henrik Hoffmann, Radsportler der DJK Grafschaft, absolvierte die 15-km-Distanz in 52:31 Minuten. Im Hintergrund wird das Sieger-Pärchen interviewt.
Foto: WP/Knepper
Zahlreiche Sportler und Sportlerinnen aus dem HSK sind beim 33. internationalen Silvesterlauf von Werl nach Soest wiederum an den Start gegangen.

Soest/Sauerland..  Das Jahr im Laufschritt beenden. Diesen sportlichen Schlussspurt haben wiederum viele Sportler und Sportlerinnen aus dem HSK beim 33. internationalen Silvesterlauf von Werl nach Soest praktiziert. Insgesamt nahmen mehr als 4000 Läufer die Herausforderung bei 3 Grad Celsius an. Den Startschuss gab BVB-Legende Wolfgang Paul (Bigge). Der Essener Thorben Dietz hat die 15-km-Strecke zu seinen Gunsten entschieden. Seine Freundin, Annika Gomell vom USC Bochum, sicherte sich bei den Frauen ebenfalls Platz 1. Aber auch die HSK-Aktiven waren flott unterwegs.

So zum Beispiel Henrik Hoffmann von der DJK Grafschaft. Der 24-jährige Radsportler bewies seine Laufqualitäten und passierte nach 52:31 Minuten die Ziellinie auf dem Marktplatz in Soest. Der Lohn: Platz 15 im Gesamtklassement (9. Altersklasse Männer). „Der Lauf und die Stimmung waren super“, sagte der Allroundsportler im Zielbereich. Während der Pulsschlag von Hoffmann schon wieder Normalwerte erreicht hatte, düste Ralf Klauke (VfL Fleckenberg/LAC Veltins Hochsauerland) über die Zielmatte. Er benötigte 55:33 Minuten und landete damit auf Platz 33 (7. AK 30). „Es ist sehr schön gewesen. Viele Leute haben an der Strecke gestanden. Das Wetter war in Ordnung“, sagte der Sommer-Biathlet, der in Dortmund zu Hause ist.

LAC-Trio unter einer Stunde

Unter einer Stunden blieben auch die LAC-Athleten Marc Gockel (10. AK Männer 40, 59:46 Min.) und Michael Schmitten (14. AK Männer 35, 58:57 Min.). „Enttäuschend ist, dass nur ein LAC-Trio unter einer Stunde geblieben ist“, führte LAC-Pressesprecher Michael Küsgen aus. „Wo sind die guten Zeiten früherer starker Langlaufathleten im LAC Veltins Hochsauerland geblieben?“, fragte Küsgen mit nachdenklichem Unterton.

Felix Brakel, Fußballer des SuS GW Amecke, hatte sich erstmals den Lauf zugetraut. „Ich glaube, ich kann die nächsten fünf Tage nicht richtig laufen“, skizzierte der 24-Jährige die Strapazen aus seiner Sicht. Aber die Stimmung sei, so der lauffreudige Kicker, wahnsinnig gewesen.

Oliver Götte läuft mit Kinderwagen

Laufschuhe statt schmale Reifen. Die Radsportler des RC Victoria Neheim wechselten zum Jahresausklang die Disziplin. Bester Victorianer war einmal wieder Achim Scholz, der in der Gesamtwertung Platz 56 (57:42 Minuten) belegte. „Der Rest von uns ging es etwas lockerer an. Oliver Götte absolvierte die 15 km sogar mit Töchterchen Marta im Kinderwagen“, berichtete Jörg Scherf, Vorsitzender des RC Victoria.

Die Laufgruppe des TV Arnsberg war mit 16 Teilnehmern dabei. „Gute individuelle Resultate, alle sind zufrieden und das Wetter ist in Ordnung gewesen“, brachte Jürgen Funke die Bilanz auf den Punkt.

Zum 20. Mal dabei war Christoph Dahlmann, der wiederum mit den Fußballern des SV Hüsten 09 für das WEPA-Team gestartet ist. „Ich bin zufrieden“, strahlte der 50-Jährigen, der nach 1:04:33 Stunden im Ziel war (Platz 246). Zum 140-köpfigen WEPA-Team gehörte auch Dieter Schumacher, Fußball-Schiedsrichter des SuS GW Amecke. „Es ist ein prima Jahresabschluss“, genoss der 59-Jährige den Lauf, den er in 1:16 Minuten beendete. Sein nächstes Ziel: der Marathon in München.

Drei erste Plätze über 5 Kilometer

Für das LAC Veltins Hochsauerland gab es beim 5-km-Lauf durch Stefanie Quitschore in der Klasse Frauen 45, für Alois Voß in der Klasse Männer 75, für Julia Altrup in der W U18 und für Kilian Schneider in der M U18 jeweils einen ersten Platz. Den erreichte auch Nele Haack vom TuS Niedereimer in der W U12. „Was Veranstalter Ingo Schaffranka auf die Beine stellt, ist schon klasse. Und das seit Jahren. Er verspricht guten ehrlichen Sport mit sozialem Hintergrund und gesundheitlichem Aspekt“, findet Küsgen anerkennende Worte.

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