Nuhnetals Coach Deimel will keinen Alibi-Fußball mehr sehen

Arno Deimel, Trainer des FC Nuhnetal.
Arno Deimel, Trainer des FC Nuhnetal.
Foto: WP
Die drei Spitzenteams der Fußball-Bezirksliga 4 müssen am 26. Spieltag auswärts antreten.

Sauerland..  Tabellenführer BC Eslohe will seine Serie von zehn ungeschlagenen Spielen (neun Siege, ein Unentschieden) beim Tabellenzehnten GW Allagen ausbauen. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht, immerhin sind die Grün-Weißen aus Allagen zurzeit die Schießbude in der Liga. In den vergangenen sechs Spielen (drei Unentschieden, drei Niederlagen) gab es 25 Gegentore. In den beiden vergangenen Vergleichen im Waldstadion gingen allerdings die Grün-Weißen als Sieger vom Platz (4:1 und 4:2). „Die Ergebnisse aus den Vorjahren sollten uns Warnung genug sein. Wir müssen die Aufgabe sehr konzentriert und auf gar keinen Fall überheblich angehen. Wenn uns das gelingt, sollten wir auch als Sieger vom Platz gehen“, erklärt Eslohes Coach Carsten Krämer.

Die schwerste Aufgabe hat der Tabellenzweite SF Birkelbach (fünf Spiele ungeschlagen) zu lösen, der beim heimstarken Tabellenfünften FC Kirchhundem antreten muss. Allerdings wartet Kirchhundem seit drei Spielen auf einen Sieg. In der Hinrunde setzten sich die Sportfreunde mit 2:0 durch und auch den Vergleich in Kirchhundem in der vergangenen Saison hat Birkelbach gewonnen (4:1).

Der SV Brilon will seine Erfolgsserie beim TuS Langenholthausen fortsetzen. Die Mannschaft von Trainer „Schorsch“ Niglis holte aus den vergangenen sechs Spielen 16 Punkte und will mit einem Auswärtssieg weiter oben dran bleiben. Der TuS Langenholthausen kassierte dagegen zuletzt zwei Heimniederlagen in Serie.

Im Abstiegskampf kann der SV Schmallenberg/Fredeburg daheim gegen das Schlusslicht FSV Werdohl II einen Befreiungsschlag landen. Mit einem Sieg würden die Strumpfstädter ihrem Ziel ein großes Stück näher kommen. „Zuletzt gegen Sundern haben wir einfach klasse gespielt. Für unseren guten Auftritt sind wir aber nicht belohnt worden, weil wir die Chancen nicht genutzt haben. Ich hoffe, dass uns das gegen Werdohl besser gelingt“, sagt Schmallenbergs Trainer Mike Kleinsorge.

Ein weiteres Kellerspiel findet in Dorlar statt, wo der SV Dorlar-Sellinghausen den TuS Warstein erwartet. Aufsteiger Dorlar will gegen die Bierstädter eine Negativserie von acht sieglosen Spielen (2 Unentschieden, sechs Niederlagen) stoppen. Warstein präsentierte sich zuletzt gut in Form und verlor von den vergangenen sechs Spielen nur eine Partie.

Auf ein Erfolgserlebnis nach der Winterpause wartet immer noch der FC Nuhnetal, der den TuS Sundern erwartet. Bislang verlor Nuhnetal alle neun Spiele im Punktspieljahr 2015. Da mit dem SuS Langscheid/Enkhausen II der erste Absteiger bereits feststeht, hat die Deimel-Elf derzeit aber nur zwei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den der TSV Aue-Wingeshausen belegt. FC-Trainer Arno Deimel nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: „Es ist längst überfällig Charakter zu zeigen. Alibi-Fußball will ich nicht mehr sehen.“

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