Fortsetzung der „Ergebnis-Krise“

Bochum-Wiemelhausen..  Die „Ergebnis-Krise“ der Westfalenliga-Fußballer des SC Neheim setzt sich fort. Der Aufsteiger aus dem Binnerfeldstadion verlor das Auswärtsspiel gegen Concordia Wiemelhausen (Bochum) mit 2:4 (1:1). Das Team von SCN-Trainer Alex Bruchhage steht nach sieben Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

„Wenn wir überhaupt eine Krise haben, dann ist es eine Ergebnis-Krise“, hatte Udo Borggrewe, Sportlicher Leiter des SC Neheim, im Vorfeld der Partie deutlich gemacht. Die Serie der Enttäuschungen hat sich nun beim Mitaufsteiger fortgesetzt. „Wenn wir nur 40 Minuten gut Fußball spielen, reicht dies nicht aus, um in der Westfalenliga zu punkten“, fasste SCN-Trainer Alex Bruchhage die 90 Minuten zusammen. Gegenüber dem 1:2 in der Vorwoche gegen den Lüner SV spielte Georg Voß von Anfang an. Diese Maßnahme fruchtete bereits nach zwei Minuten, als der „Lange“ die vielversprechende 1:0-Führung erzielte. Danach hätten Voß und Jonas Schmidt in Kooperation für das 2:0 (15.) sorgen können. Doch sie scheiterten. Dasselbe Malheur passierte „Flügelflitzer“ Riad Xhaka, dessen Schuss vom Innenpfosten in die Arme des Torhüters zurücksprang (20.). Mehr Glück hatten die Gastgeber in der 40. Minute. Concordia-Stürmer Jan Kronies köpfte aus kurzer Distanz unbedrängt, Neheims Keeper hielt, fiel aber anschließend mit dem Ball hinter die Torlinie. „Das ist bezeichnend für unsere Situation. Wir treffen den Innenpfosten und unser Keeper fällt mit dem Ball ins Tor“, beschreibt Bruchhage die unterschiedliche Effektivität.

28 Sekunden nach dem Wiederanpfiff knallte Kronies das Leder zum 2:1 in den Neheimer „Giebel.“ Ivo Kleinschwärzer erzielte das 3:1 (59.). Der SCN schien „mausetot“ (Bruchhage) zu sein. Doch Voß sorgte mit seinem Treffer zum 2:3 (74.) wie schon zu Beginn für einen erneuten Hoffnungsschimmer. Nachdem der SCN im Angriff jedoch den Ball vertändelt hatte, stellte Patrick Drzymalla den 4:2-Endstand (90. + 2) her.

„Wie stecken jetzt in dieser Woche die Köpfe zusammen, wie wir effektiver spielen können“, sagte Bruchhage. Am kommenden Sonntag, 2. Oktober, ist der Holzwickeder SC im Binnerfeldstadion zu Gast.

 
 

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