DerWesten verlost Pulsmesser fürs iPhone

Laufen ist Volkssport. Viele Sportler nutzen Smartphones, um die Strecke zu messen. Doch die Telefone helfen auch bei der Trainingsplanung.
Laufen ist Volkssport. Viele Sportler nutzen Smartphones, um die Strecke zu messen. Doch die Telefone helfen auch bei der Trainingsplanung.
Foto: WAZ FotoPool
Es gibt viele Gründe, mit dem Laufen anzufangen. Abnehmen zum Beispiel. Oder die Fitness erhöhen. Im Zeitalter der Smartphones darf natürlich auch das iPhone als treuer Begleiter nicht fehlen. Doch was kann das gute Stück leisten? Ein Praxis-Test.

Dortmund.. Außerdem verlost DerWesten drei Mal einen ithlete-Pulsmesser für iPhone oder iPod Touch sowie eine dazu gehörende App.

Das iPhone und andere Smartphones sind omnipräsent. Warum also ausgerechnet beim Sport auf das schlaue Handy verzichten, wenn es doch bestimmt auch beim Laufen oder Fahrradfahren wertvolle Dienste leisten kann? Schließlich verfügen Smartphones nicht nur über eine Dauerverbindung ins Internet, sondern beispielsweise auch über GPS-Empfänger – und die eignen sich doch hervorragend, um die gelaufene Strecke zu analysieren und für die Ewigkeit festzuhalten. Oder sie mit der Facebook-Gemeinde zu teilen. Das sogenannte Tracking der Strecke mittels GPS-Software ist entsprechend weit verbreitet.

iPhone hilft bei der Trainingsplanung

Interessanter wird’s, wenn das iPhone auch bei der Gestaltung des Trainingsplans helfen soll. Da wird sich zeigen, wie smart das Phone wirklich ist. Die Firma HRV Fit Ltd bietet mit „ithlete“ eine App und ein kleines Gerät, die die Trainingsbelastung steuern sollen. Herzstück des ithlete-Konzepts ist die Messung der Herzfrequenz-Variabilität (HRV). Sehr verkürzt und medizinisch-laienhaft gesagt geht es dabei nicht darum, wie oft das Herz schlägt, sondern wie regelmäßig beziehungsweise unregelmäßig es pumpt. Eine höhere Variabilität, also Unregelmäßigkeit, bedeutet dabei eine bessere Anpassungsfähigkeit des Herzens, um mit verschiedenen körperlichen und psychischen Belastungen umzugehen. Das Herz ist robuster und ist Indiz für einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand.

Um die HRV zu messen, muss sich der Sportler jeden Morgen, möglichst gleich nach dem Wachwerden, mit Messgurt und iPhone ruhig hinlegen. Nach einer Minute bekommt er einen Wert, der sich durch einen Algorithmus errechnet. Dieser Wert alleine sagt noch nichts aus. Ein paar Tage sollte die Prozedur wiederholt werden, um zu ermitteln, wie die Werte schwanken. Erst wenn einige Daten vorhanden sind, also etwa nach einer Woche, kann ithlete wirklich zum Training herangezogen werden. Anhand der Höhe des ermittelten Wertes am Morgen kann der Sportler dann die Intensität der Einheit festlegen. Ein niedriger Wert bedeutet: Pause – ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des HRV-Konzepts, das sehr viel Wert auf Regeneration legt.

Halbmarathon als Ziel

Im Langzeittest war ein Halbmarathon das Ziel, über die Intensität der Einheiten sollte allein die von ithlete gemessene HRV entscheiden, wobei zwei lange Läufe am Wochenende dennoch als Pflichtprogramm feststanden. Während des Trainings überwacht die zweite ithlete-App die Herzfrequenz. Nachteil dabei ist, dass der Empfänger, der in die Kopfhörerbuchse des iPhones gesteckt wird, die Funktionalität des Kopfhörers einschränkt, etwa die Lautstärkeregelung.

Die morgendliche Messung der HRV ist schon nach wenigen Tagen in Fleisch und Blut übergegangen. Am achten Tag der Messungen hat der Nutzer einen Überblick über den täglichen Verlauf der Variabilität und über die wöchentlichen Veränderungen. Schnell zeigt sich, dass der Wert am Tag nach einem intensiven Training in den Keller geht und sich binnen zwei, drei Tagen erholt oder gar auf ein höheres Niveau steigert. An Tagen mit niedrigem HRV-Wert ist Regeneration angesagt - einfach mal nicht laufen. Leichte Trainingseinheiten hatten indes kaum Einfluss auf die Werte.

Fazit nach gut anderthalb Monaten Training: es klappt. Das Gute an der Sache: Die HRV-Werte geben sogar Auskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand, etwa wenn sich eine Erkältung anbahnt oder die Party am Abend vorher zu lang gedauert hat. Richtet sich der Läufer im Training nach den Werten, ist das ein guter Schutz vor Übertraining.

Laufanfänger ins Ziel gebracht

Das ist kein Plädoyer dafür, dass sich Sportler im Training sklavisch an die Werte eines Messgeräts fesseln sollten. Letztlich hilft ithlete auch dabei, ein verlässliches Körpergefühl dafür zu entwickeln, ob und wie trainiert werden kann.

Am Ende jedoch schaffte der Tester – ein Läufer, der ein halbes Jahr zuvor Sport nur aus dem Fernsehen oder dem Stadion kannte –, seinen ersten Halbmarathon in zwei Stunden und fünf Minuten.

Gewinnspiel

DerWesten verlost drei Mal den ithlete mit einer App Ihrer Wahl.

Senden Sie eine SMS mit dem Text gewinnen puls, Ihren Namen und Ihre Adresse an die Kurzwahl 3 33 39 (ohne Vorwahl / 0,50 Euro/SMS)!

Teilnahmeschluss ist Freitag, der 30. September, 15 Uhr.

Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir wünschen viel Erfolg.

 
 

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