Gündogan ist reif für die Insel

Dortmund..  In die so spannende Zukunft will der Noch-immer-Trainer von Borussia Dortmund seinen Blick einfach nicht richten. Dabei ist diese auch vor der Heimpartie in der Bundesliga gegen die Frankfurter Eintracht am Samstag (15.30 Uhr) allgegenwärtig. Wie wird es mit ihm, mit Jürgen Klopp, weiter gehen? Kein neuer Stand der Dinge. Wie wird es mit dem BVB weiter gehen, wenn Thomas Tuchel die Bankrolle übernimmt? Keine Aussagen von Klopp auch dazu. Allerdings reichlich Spekulationen.

Die mit der höchsten Verdichtung: Ilkay Gündogan soll ab der kommenden Saison auf die Insel zu Manchester United wechseln. Dass der Nationalspieler die Borussia im Sommer verlassen würde, deutete sich bereits an.

Aussicht auf Einsatz ist vorhanden

Die Vertragslaufzeit des 24-Jährigen endet Mitte 2016. Da der Klub erklärt hat, dass man nur im Fall von Topstürmer Robert Lewandowski, der seinen Vertrag vor dem Wechsel zu den Bayern erfüllen musste, auf eine Ablösesumme verzichtet habe, muss der nicht verlängerungswillige Gündogan also jetzt an den Käufer gebracht werden.

Für Klopp ist das kein Thema mehr. Sein Thema in der Causa Gündogan: Der Mittelfeldakteur leidet an einer Rachenentzündung. Er wurde wegen Ansteckungsgefahr „aus dem Mannschaftskreis“ herausgezogen. Die Hoffnung darauf, dass er gegen die Eintracht auflaufen kann, lebt aber. Und bei diversen Rekonvaleszenten ist die Aussicht auf Einsatz vorhanden. Sebastian Kehl ist „überraschend schnell überraschend weit“. Lukasz Piszczek ebenfalls. Sogar Marco Reus könnte eine Option für die Begegnung sein. Sollte der so wichtige Offensivspieler jedoch am Wochenende noch immer nicht ganz rund unterwegs sein, gilt das Klopp-Wort: „Es wäre schön, wenn es wenigstens für Dienstag langen würde.“ Im Pokalhalbfinale. Bei den Bayern.

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