Wuppertal-Hooligan attackiert Polizisten – Der Richterspruch hat es in sich

Bei dem Spiel zwischen Wuppertal und Köln kam es zu Ausschreitungen (Symbolbild).
Bei dem Spiel zwischen Wuppertal und Köln kam es zu Ausschreitungen (Symbolbild).
Foto: imago/osnapix

Wuppertal. Das Regionalligaspiel am 24. September 2016 zwischen der Zweitvertretung des 1. FC Köln und dem Wuppertaler Sportverein, das die Gäste aus dem Bergischen Land mit 1:0 gewonnen hatten, hat für einen Anhänger des WSV harte Konsequenzen.

Der Fußballfan wurde vom Amtsgericht Köln zu einer Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren verurteilt - ohne Bewährung. Nun muss der Wuppertaler Hooligan ins Gefängnis. Das berichtet die "Kölnische Rundschau".

„Fahrt doch mal weiter ihr Arschlöcher, ihr habt doch Blaulicht"

Konkret geht es um einen Vorfall nach dem Spiel bei der Kölner U21. Der Angeklagte habe mehrere Polizisten während einer Busfahrt zum Bahnhof Köln-Deutz massiv beleidigt. "Fahrt doch mal weiter ihr Arschlöcher, ihr habt doch Blaulicht", soll er gesagt haben, als der Bus an einer roten Ampel hielt.

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Schläge und Tritte gegen Polizisten

Im Zuge der Fahrt sei es darüber hinaus zu Übergriffen auf die Beamten gekommen. Andere WSV-Fans hätten die Polizisten geschlagen und getreten. Offenbar habe der Angeklagte die anderen Schläger dazu ermutigt und immer wieder angetrieben.

"Klatscht die weg, vorwärts, schiebt die raus", soll er nach Aussage eines 27-jährigen Polizisten gerufen haben. Zu diesem Vorwurf machte der WSV-Fan keine Aussage. Den Vorwurf der Beleidigung hatte er hingegen eingeräumt.

Angeklagte hatte 33 Vorstrafen

Ursächlich für das hohe Straßmaß seien nach Informationen der "Kölnische Rundschau" zahlreiche Vorstrafen des Wuppertaler Anhängers. Die Zeitung zitiert den zuständigen Richter wie folgt: "Es ist besonders dreist, dass sie trotz 33 Vorstrafen überhaupt nichts kapiert haben. Aber wenn man uns partout nicht verstehen will, dann muss man halt ins Gefängnis."

 

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