VfL-Trainer Verbeek grantelt über die B-Elf von Wiemelhausen

Müssen sich, wie die Spieler, auch erst noch kennen lernen - die neuen und alten Assistenztrainer mit Chef Gertjan Verbeek.
Müssen sich, wie die Spieler, auch erst noch kennen lernen - die neuen und alten Assistenztrainer mit Chef Gertjan Verbeek.
Foto: FUNKE Foto Services
Der Anfang ist gemacht: Beim 5:0 gegen den Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen gefiel VfL-Trainer Gertjan Verbeek zwar einiges nicht, aber das durfte man beim ersten Test wohl auch nicht erwarten.

Bochum.. Concordia Wiemelhausen - VfL Bochum 0:5 (0:2)

VfL Bochum (1. Halbzeit): Riemann - Celozzi, Wydra, Bastians, Perthel - Stiepermann, Losilla - Weilandt, Eisfeld, Stöger - Mlapa

VfL Bochum (2. Halbzeit): Dornebusch - Gyamerah, Wydra, Leitsch, Rieble - Krafft, Baack - Galstyan, Saglam, Pavlidis - Wurtz

Tore: 0:1 Bastians (FE/26.), 0:2 Mlapa (30.), 0:3 Saglam (66.), 0:4 Wurtz (72.), 0:5 Wurtz (90.)

Nein, so richtig gefallen hat Gertjan Verbeek der erste Test seiner Mannschaft nicht. Anfangs, als der Trainer des VfL Bochum eine mögliche A-Auswahl gegen den Westfalenligisten Concordia Wiemelhausen ins Rennen schickte, ordnete er die Leistungen seiner blauen Jungs eher der vierten denn der zweiten Liga zu, und nach dem Schlusspfiff grantelte er über den Gegner, der seiner Meinung nach im zweiten Durchgang ein B-Team gestellt habe. Verbeek: „Was soll ich denn dann zu diesem Spiel sagen?“

Beide Teams wechselten also durch und verteilten die Belastung damit auf viele Schultern, bei den Profis musste lediglich Dominik Wydra durchspielen. Der 22-Jährige spielte zunächst neben Felix Bastians, anschließend bildete er ein Innenverteidiger-Duo mit Talent Maxim Leitsch. Da trug er bereits die Kapitänsbinde und befehligte gemeinsam mit Johannes Wurtz eine Art Bochumer U23, die ja im realen Wettbewerbsgeschehen nicht mehr existent ist.

Lediglich Angreifer Wurtz, der zwei Tore erzielte und die Partie mit einem sehenswerten Kopfballtreffer sozusagen abrundete, ragte zu diesem Zeitpunkt mit seinen 24 Jahren etwas über diese Altersbegrenzung hinaus.

Zuvor hatte sich der VfL etwas schwer getan, obwohl Thomas Eisfeld zentral hinter Angreifer Peniel Mlapa versuchte Dampf zu machen. Rechts neben Eisfeld war Tom Weilandt zu finden, links Kevin Stöger. Marco Stiepermann nahm – neben Anthony Losilla – die Position von Tim Hoogland ein, der wegen einer im Training erlittenen Knieblessur fehlte.

Bastians verwandelt den Foulelfmeter sicher

Ein etwas ungeschickter Einsatz gegen Timo Perthel führte zum 1:0 des Zweitligisten – Bastians verwandelte den Foulelfmeter sicher. Und nachdem Eisfeld den Ball erobert und auf Mlapa gepasst hatte, war Wiemelhausens Torhüter Falk Klüppel erneut machtlos. Doch auch der Aufsteiger hätte beinahe getroffen, aber Kevin Pflanz, mit Iliass Adinda-Ougba aus Linden zur Concordia gestoßen, verpasste die gute Hereingabe von Rene Löhr knapp.

Dann wurden die Seite gewechselt und der Westfalenligist eingeschnürt. Görkem Saglam erhöhte auf 3:0, nachdem Wurtz den Pfosten getroffen hatte. Der Angreifer aus dem Saarland („Wir wollten totales Pressing spielen und den Gegner zu langen Bällen zwingen“) war an allen drei Toren, die nach dem Seitenwechsel fielen, beteiligt und am Ende entsprechend müde. Aber so soll es ja auch sein.

 
 

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