VfL-Trainer Robin Dutt: "Vor dem Freistoß habe ich keinen Kontakt gesehen

Robin Dutt.
Robin Dutt.
Foto: firo

Duisburg.. Robin Dutt (Trainer VfL Bochum): Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie wir das gewohnt sind. Der MSV hat besser umschalten können. Entsprechend haben wir nach der Pause auf ein 4-4-2 umgestellt. Dadurch waren wir deutlich präsenter und haben selbst auch Umschaltaktionen gehabt. Nach dem 2:0 waren die Rollen verteilt. Wir haben mit einem Achterblock plus einem Stürmer verteidigt. Duisburg musste kommen. Es war ein Arbeitssieg, aber nichtsdestotrotz war es ein wichtiger Sieg für uns.

Vor dem Freistoß habe ich keinen Kontakt gesehen. Wir hätten uns daher nicht beschweren dürfen, wenn wir keinen Freistoß bekommen hätten.

Die Rote Karte war völlig unnötig. Sidney Sam ist ein erfahrener Spieler und ein wichtiger Spieler für uns. Er wurde provoziert. Aber der Schiedsrichter hat diese Provokation zu Recht nur mit Gelb bestraft. Sam hat sich danach bei der Mannschaft in der Kabine entschuldigt.

Ilia Gruev (Trainer MSV Duisburg): Mein sehr erfahrener und fairer Kollege hat das alles schon richtig gesagt. Ich sehe es genauso. Schade – wir haben so viel investiert. Nach dem Rückstand war es für uns schwierig. Wir haben genug gute Chancen kreiert, um in Führung zu kommen und das Spiel zu gewinnen. In Summe war es für uns viel Aufwand und wenig Ertrag.

Sebastian Schindzielorz (Sportvorstand VfL Bochum): Spielerisch war das heute nicht so, wie wir das in der Vorbereitung gezeigt haben und größtenteils auch gegen Köln. Aber so sind die Spiele in der 2. Liga nunmal. Da ist viel Physis gefragt. Der MSV ist schwer zu bespielen. Am Ende war es ein Arbeitssieg. Gerade nach der Roten Karte sind wir zusammengerückt, haben alles zusammen verteidigt. Entscheidend war hier die Arbeit gegen den Ball, und das haben die Jungs prima gemacht. Es war ein dreckiger Sieg, aber die Punkte nehmen wir gerne mit.

 
 

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