Bochum

VfL Bochum: Boss Ilja Kaenzig erwartet ein „siebenstelliges Plus“

Vorstandssprecher Ilja Kaenzig vom VfL Bochum
Vorstandssprecher Ilja Kaenzig vom VfL Bochum
Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum. Still ruht derzeit der See beim VfL Bochum. Die Verträge von Patrick Fabian und Thomas Eisfeld wurden verlängert, Bayern-Nachwuchsmann Milos Pantovic wurde dann als erster Neuzugang verkündet.

Mehr gab es nicht zu vermelden bisher. Aber vielleicht kommt ja jetzt Bewegung ins Personalpuzzle des Zweitligisten. Das letzte Relegationsspiel ist inzwischen abgepfiffen worden, die Rollen sind verteilt. Und wieviel Geld künftig zur Verfügung stehen wird, dürfte inzwischen auch den VfL-Planern klar sein.

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Devise für VfL-Sportvorstand Schindzielorz: Schnäppchen jagen

Dass man sich strecken müsse, um den Spieleretat der vergangenen Spielzeit fortschreiben zu können, wurde zuletzt kommuniziert. Denn man erwartet in Bochum deutlich geringere Transfereinnahmen als in der jüngeren Vergangenheit. Die Devise für VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz lautet also weiterhin: Schnäppchen jagen und Spieler, für die Ablöseforderungen gestellt werden können, meiden.

So kurz, dass es einen frieren könnte, ist der Rock allerdings nicht geschneidert. Weil Holstein Kiel den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hat, darf man in Bochum in Sachen Fernsehgeld mit Mehreinnahmen rechnen. Vorstandssprecher Ilja Kaenzig („Kiel ist der entscheidende Faktor“) mag diese Summe noch nicht genau benennen und spricht nur von einem „siebenstelligen Plus“ im Vergleich zum Vorjahr, das man aber auch benötigt, um den Status quo zu wahren. Von rund 12,8 Millionen Euro an aktuellen TV-Geldern ist hier und dort die Rede. Damit dürfte man das erwartete Minus an Transfereinnahmen kompensieren können, den aktuellen Kader zum größten Teil halten und eventuell sogar punktuell verstärken.

Nicht reichen wird es aber wohl für Spieler der Marke Konstantin Kerschbaumer (25) oder Reinhold Yabo (26), eigentlich zwei potenzielle Nachfolger von Kevin Stöger. Der Österreicher Kerschbaumer war die treibende Kraft, die Arminia Bielefeld auf Rang vier beförderte. Er steht noch beim FC Brentford unter Vertrag und ist mit großer Wahrscheinlichkeit selbst für die Bielefelder, die sich neuerdings der großzügigen Unterstützung durch die Wirtschaft Ostwestfalens sicher sein dürfen, zu teuer. Auch Yabo, der schon einmal leihweise für die Arminia gespielt hat, sei „immer ein Thema“, so Bielefelds Trainer Jeff Saibene kürzlich.

Allerdings wäre es sehr verwunderlich, wenn der gebürtige Jülicher, dessen Vertrag mit RB Salzburg nächsten Monat endet, erneut in der 2. Liga auftauchen würde. Beide, Kerschbaumer wie Yabo, gehören der Altersgruppe an, die nicht nur in Bochum aktuell gefragt ist. Der VfL Bochum wird sich wohl anderweitig umschauen müssen.

 
 

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