VfL-Anhänger treffen sich zur Fan-Konferenz

Michael Eckardt
Nicht alle, aber viele VfL-Fans wollen als Mitglieder mehr Rechte. Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
Nicht alle, aber viele VfL-Fans wollen als Mitglieder mehr Rechte. Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
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Bochum. Man hat bislang in erfreulicher Sachlichkeit und Offenheit miteinander diskutiert vor der zweiten Fan-Konferenz am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) im „riff“, zu der die Fan-Initiative „Wir sind VfL“ einlädt.

Zur Erinnerung: Es geht den Initiatoren hauptsächlich um eine zu reformierende Satzung, die den Mitgliedern des VfL Bochum künftig mehr Rechte einräumen soll. Die Ergebnisse der vorausgegangenen Gremienarbeit sollen nun vorgestellt und diskutiert werden - auch mit einem hochrangigen Vereinsvertreter. Finanzvorstand Ansgar Schwenken wird teilnehmen.

Schwenken sprach vorab von „positiven Diskussionen“, bezeichnete die Satzung als „in verschiedenen Punkten verbesserungswürdig“ und will einen „offenen Dialog“ mit allen Mitgliedern des Klubs führen. Auch Andreas Wiemers von der Fan-Initiative stuft die bisherigen Gespräche mit der Klubführung als „konstruktiv“ ein. Er erwartet diesmal eine etwas größere Resonanz als bei der Auftaktveranstaltung, weil das Thema inzwischen auch auf einer Fanklub-Konferenz besprochen wurde und nun mehr Leute, so Wiemers, dafür „sensibilisiert“ seien.

Der kontroverse Punkt dürfte die Wahl des Aufsichtsrates darstellen. Schwenken ist der Ansicht, dass eine en bloc-Wahl den „qualitativ besten Aufsichtsrat“ garantiert, während viele Anhänger dies bezweifeln und auch die vorgeschaltete Filterung durch den Wahlausschuss ablehnen. Allerdings will man nichts übers Knie brechen. „Keine Schnellschüsse“, ist Schwenkens Devise, der Wiemers zustimmen kann: „Die Wahlen sind erst 2012, es gibt keinen akuten Handlungsdruck.“