Verbeek wehrt sich gegen Läster-Vorwurf - Cwielong fällt aus

Will nicht über die 2. Fußball-Bundesliga gelästert haben: VfL-Trainer Gertjan Verbeek.
Will nicht über die 2. Fußball-Bundesliga gelästert haben: VfL-Trainer Gertjan Verbeek.
Foto: Imago
Der Trainer des VfL Bochum fühlt sich falsch wiedergegeben. Immerhin konnte er sich über die Erkenntnis freuen, das Patrick Fabian mit Schutzmaske trainieren kann.

Bochum.. Dem VfL Bochum gehen die Flügelspieler aus. Auch Piotr Cwielong, der beim 1:2 in Berlin in der Startelf stand, wird „zwei, drei Wochen“ ausfallen, sagte Trainer Gertjan Verbeek gestern nach der zweiten Einheit. Der Pole zog sich einen Adduktoreneinriss zu. Beim Mannschaftstraining fehlten zudem weiter Yusuke Tasaka (Sprunggelenk) und Michael Gregoritsch (nach Muskelfaserriss). Für beide Offensivkräfte, die individuell arbeiten, gelte, dass sie erst „zwei, drei Wochen bei mir trainieren müssen, bevor sie spielen können“.

Womit sich die Frage stellt: Wer besetzt den linken Flügel, zunächst im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Freitag? In Berlin wurde Neuzugang Thomas Eisfeld für Cwielong eingewechselt, auch gestern im Training spielte er zeitweise auf dieser Position, die freilich nicht seine größte Stärke ist.

Es gab personell aber auch gute Nachrichten. Patrick Fabian kam mit einer Schutzmaske gut zurecht, konnte trotz Nasenbeinbruchs durchtrainieren und dürfte Freitag zurückkehren. Auch Onur Bulut und Heiko Butscher waren komplett dabei, beide sind schon länger wieder am Ball und daher „Optionen für den Kader“, sagte Verbeek.

Verbeek: Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen

Der Trainer wehrte sich im übrigen vehement gegen Berichte, er habe den Fußball in der 2. Liga schlecht geredet. In einem Interview mit einer niederländischen Zeitung seien seine Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, nicht korrekt wiedergegeben und später in Online-Medien falsch weiterverarbeitet worden, versicherte Verbeek. Unter anderem habe er nicht behauptet, dass der Fußball in der 2. Liga „technisch und taktisch schlecht“ sei. Er habe lediglich auf die Frage, welchen Unterschied er sehe zwischen der 1. Liga und 2. Liga, sinngemäß erklärt, dass in der 1. Bundesliga technisch und taktisch besserer Fußball gezeigt werde. Und dass es in der 2. Liga „andere Qualitäten“ gebe, etwa „Mentalität“ und physische Stärke.

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