Bochum

Trainer Verbeek hat entschieden: Warum Bapoh statt Saglam im Bochumer Kader steht

Ulrich Bapoh ist offensiv vielseitig einsetzbar.
Ulrich Bapoh ist offensiv vielseitig einsetzbar.
Foto: firo
  • Gegen Düsseldorf darf der U19-Spieler wieder auf einen Einsatz hoffen
  • Stattdessen soll Saglam in der Bochumer Jugend ran
  • Gäste werden mit defensiver Ausrichtung erwartet

Bochums Trainer Gertjan Verbeek musste eine Entscheidung treffen. Und er traf sie zu Gunsten seines Spielers. Was zunächst wie ein Degradierung Görkem Saglams aussah, ist eine Maßnahme, die auf die Entwicklung des U19-Spielers, der zum Profi-Kader des VfL Bochum gehört, einzahlen soll.

Denn nach der Rückkehr von Tom Weilandt und Marco Stiepermann, die beim 1:0-Auswärtssieg in Nürnberg jeweils gelbgesperrt gefehlt hatten, steht Verbeek ein Spieler zu viel für das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf zur Verfügung.

Ein Mittelfeldmann zu viel

Eigentlich war erwartet worden, dass Ulrich Bapoh, der in Nürnberg auf der Bank der Profis saß, Streichkandidat ist. Doch stattdessen entschied sich der niederländische Trainer der Bochumer dafür, Saglam in die U19 zu geben.

Die Begründung dafür ist einfach: „Ich habe vier Mittelfeldspieler, das ist einer zu viel“, begründet Verbeek. Zudem soll der talentierte Spielmacher wieder mehr zu Zuge kommen: „Er sollte mal wieder über 90 Minuten spielen.“

Bapoh kann offensiv alle Positionen spielen

Die hätte ihm ob der Konkurrenz im Mittelfeld niemand gewährleisten können. Auch dass der 17 Jahre alte Bapoh wieder im Aufgebot steht, hat Gründe: Der deutsche Junioren-Nationalspieler ist im offensiven Mittelfeld sowie im Sturm variabel einsetzbar.

Auf ebendiesen Mannschaftsteil wird es gegen die Landeshauptstädter, die von 3000 Fans ins Ruhrgebiet begleitet werden, ankommen. Denn erwartet wird, dass die Mannschaft des ehemaligen Bochumer Trainers Friedhelm Funkel tief stehen und den Bochumern das Spiel zunächst überlassen werden.

Fortuna weiß um Bochums Stärken

Diese Spielsituation erwartet auch Verbeek: „Wir müssen unsere Momente haben, damit es so gut läuft wie letztes Jahr gegen Paderborn, als es zur Pause schon 3:0 stand. Aber das erwarte ich nicht.“

Denn schließlich habe auch die Fortuna die letzten beiden Spieltage verfolgt: „Sie wissen, dass wir Selbstvertrauen haben. Die wissen, dass wir das Spiel machen wollen. Sie sehen auch ihre Möglichkeiten.“

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