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Torwart Luthe wechselt vom VfL Bochum zum FC Augsburg

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VfL-Torwart Andreas Luthe Foto: imago
  • Torwart Andreas Luthe wechselt wie erwartet vom VfL Bochum zum FC Augsburg.
  • Luthes Vertrag beim VfL war nach 15 Jahren nicht verlängert worden.
  • Luthe unterschrieb beim FCA bis zum 30. Juni 2020.

Bochum/Augsburg. 

Gemunkelt wurde es schon lange: Jetzt hat es der Bundesligist FC Augsburg offiziell gemacht. Keeper Andreas Luthe, dessen Vertrag beim VfL Bochum nicht verlängert wurde, wechselt zum FCA. Gleichzeitig wurde der auslaufende Vertrag von Alexander Manninger in Augsburg wird nicht verlängert. Luthe erhält einen Vertrag für vier Jahre bis zum 30. Juni 2020.

Ex-Bochumer Luthe: „Ich habe bewusst für vier Jahre unterschrieben“

„Nach nun 15 Jahren in meinem Heimatverein im Ruhrgebiet war es für mich an der Zeit für meinen ersten Vereinswechsel. Ich freue mich auf die Herausforderung beim FCA in der Bundesliga. Ich habe ganz bewusst für vier Jahre unterschrieben, weil Kontinuität für mich wichtig ist und ich überzeugt bin, dass der FCA mit seiner grandiosen Entwicklung genau der richtige Schritt ist“, sagt Luthe. Marwin Hitz ist beim FCA die Nummer eins, für Luthe geht es lediglich um den Platz auf der Augsburger Ersatzbank. Konkurrent ist Ioannis Gelios, der seinen Vertrag bis 2018 verlängerte. „Durch den Wechsel sehen wir uns auf der Torhüter-Position in der neuen Konstellation unter anderem perspektivisch besser aufgestellt“, erklärte Augsburgs Geschäftsführer Stefan Reuter.

Luthe hatte sich im Dezember 2015 mit Bochums Trainer Gertjan Verbeek überworfen. Verbeek degradierte Luthe zur Nummer zwei, woraufhin der langjährige Kapitän einen Facebook-Beitrag verfasste: „Mein Trainer Gertjan Verbeek nimmt damit einen Torhüter aus der Mannschaft, der laut kicker online zu den notenbesten Spielern der gesamten Zweitligaspielzeit gehört und in 16 Ligaspielen ohne jeden schweren Fehler geblieben ist. Ich habe diese Entscheidung mit aller Gelassenheit aufgenommen. Meine Stimmung werde ich nicht von derartigen Dingen abhängig machen. Dennoch möchte ich klar ausdrücken, dass die Worte, mit denen diese Entscheidung erklärt werden sollten, mich nicht annähernd zufrieden gestellt haben.“

Luthe löschte diesen Beitrag zwar nach kurzer Zeit wieder, wurde aber danach für die restlichen Spiele bis zur Winterpause suspendiert und von Verbeek im Jahr 2016 nicht mehr berücksichtigt. (RS/we)