Noch zwei Testspiele - VfL-Vorbereitung auf der Zielgeraden

VfL-Trainer Peter Neururer
VfL-Trainer Peter Neururer
Foto: Uwe Anspach / dpa
Fußball-Zweitligist VfL Bochum wird noch zwei Testspiele bestreiten, ehe mit dem Heimspiel gegen Fürth die neue Zweitliga-Saison beginnt. Am Dienstag spielt der VfL in Belgien beim Zweitligisten KAS Eupen (18.30 Uhr) - am Freitag in Österreich gegen Terek Grozny (19 Uhr).

Bochum. Zwei Testspiele noch, dann geht’s los, dann steigt der VfL Bochum mit dem Heimspiel gegen Fürth ein in die neue Zweitliga-Saison. Aber zuvor wird weiter getestet - am heutigen Dienstag in Belgien beim Zweitligisten KAS Eupen (18.30 Uhr, Kehrwegstadion) und am Freitag in Österreich gegen Terek Grozny (19.00 Uhr).

Verzichten muss VfL-Trainer Peter Neururer in Eupen auf Schlussmann Andreas Luthe und einmal mehr vorsichtshalber auf Piotr Cwielong und natürlich auf den EM-Teilnehmer Fabian Holthaus (U19), zudem wird er nach dem 4-4-2 gegen den VfL Wolfsburg nun ein offensives und auf Dominanz ausgelegtes System (4-3-3) wählen. Je nach Gegner will man mit diesen beiden Varianten die Saison bestreiten. Wobei die Belgier diesmal, so Neururers Erwartung, ihre „richtige Zweitligamannschaft“ auf den Rasen stellen und damit kein leichtes Opfer sein werden.

Jungwirth anstelle Latza in der Abwehr

Auch wenn die Bochumer Startformation beim 3:1-Erfolg gegen Wolfsburg schon stark nach der A-Auswahl aussah, wird es diesmal Veränderungen geben. Zentral vor der Abwehr spielt Florian Jungwirth anstelle von Danny Latza an der Seite von Anthony Losilla. Latzas Leistungen sollen übrigens beim 1. FC Kaiserslautern, der viele Mittelfeld-Spieler verloren hat, positiv aufgefallen sein. Von einem konkreten Angebot für Latza kann VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter bislang allerdings nicht berichten. „Wir möchten ganz gerne, dass die Mannschaft in dieser Form zusammen bleibt“, sagte Hochstätter zudem, kann aber, wie eigentlich immer, für die Zukunft nichts ausschließen.

Latzas Vertrag endet 2015, und ob er gewillt sein wird, ihn zu verlängern, weiß man eben derzeit nicht. Das alles muss bedacht sein, bevor man sich äußert. Und allzu viele Akteure, mit denen der VfL momentan nennenswerte Transfererlöse erzielen könnte, haben die Bochumer auch nicht in ihren Reihen. Da muss erst wieder etwas entwickelt werden. Ein schwieriges Geschäft.

Esser soll 90 Minuten spielen

Das sich schon einmal hinziehen kann, wie im Fall von Lukas Klostermann, der nun doch noch nicht abgeschlossen ist. „Es sieht nicht danach aus, dass es heute oder morgen eine Einigung geben wird“, sagte Hochstätter am Montag zu den Vertragsverhandlungen. Ob gut Ding wirklich Weile hat, wird man also irgendwann mitgeteilt bekommen.

Zurück zum Test in Eupen, wo Schlussmann Michael („Bruno“) Esser das komplette Spiel bestreiten soll. Peter Neururer dazu: „Die Qualität unserer Torhüter ist so groß, darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken.“

 
 

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