Noch keine Einigung mit Schalke - Goretzka bleibt vorerst beim VfL Bochum

Michael Eckardt
Stand jetzt bleibt Leon Goretzka Spieler des VfL Bochum und wechselt nicht zu Schalke 04.
Stand jetzt bleibt Leon Goretzka Spieler des VfL Bochum und wechselt nicht zu Schalke 04.
Foto: WAZ FotoPool
Der Transfer von Leon Goretzka vom VfL Bochum zum FC Schalke 04 zieht sich hin. Mit dem Reviernachbarn konnte der Klub von der Castroper Straße bisher keine Einigung erzielen. Im Gespräch ist nach wie vor eine Ablösesumme von vier Millionen Euro.

Bochum. Die Transfer-Nachricht zu Leon Goretzka schlug ein wie eine Bombe, Vollzug aber ist bislang nicht vermeldet worden in der Sache Goretzka/Schalke. Kann auch nicht, denn, so Ansgar Schwenken, Finanzvorstand des VfL Bochum, „wir haben noch keine Transferverständigung.“

Heißt: Bislang sind sich lediglich Leon Goretzka und der FC Schalke 04 einig, die Vereine müssen noch miteinander verhandeln. Das soll in der kommenden Woche, sagt Schwenken, geschehen. Dass die Schalker dem VfL ein Angebot unterbreitet haben, gesteht Schwenken gerne ein, ob die Bochumer dieses Angebot akzeptieren werden, dazu will er sich nicht äußern. Und auch nicht zu der Aussage des Gelsenkirchener Managers Horst Heldt, es seien nur noch „Details“ zu klären.

Goretzka-Transfer würde klamme Kasse des VfL Bochum entlasten

Was als weiteres Indiz dafür zu werten ist, dass Goretzka gegen Zahlung einer Transfersumme X – im Gespräch sind nach wie vor vier Millionen Euro – jederzeit aus seinem Bochumer Vertrag herausgekauft werden könne.

Schwenken schweigt sich darüber aus, erweckt dann aber den Eindruck, noch an einem ziemlich langen Hebel zu sitzen: „Wenn es keine Einigung gibt, dann ist er bei uns.“

Gleichwohl räumt Schwenken ein, dass der Transfer sich entspannend auf die Kassenlage des VfL auswirken würde. „Das würde für uns in erster Linie eine gewisse Entschuldung bedeuten.“ Womit man die weiterhin bestehende Auflage der DFL, die wirtschaftliche Situation zu verbessern, erfüllen könnte. Jedenfalls, so der Finanzvorstand weiter, werde man die Transfer-Einnahme „nicht eins zu eins reinvestieren.“