Neururers Therapie beim VfL Bochum fehlt die Nachhaltigkeit

Michael Eckardt
Wenn es schlecht läuft, hängen die Köpfe beim VfL Bochum noch eine Weile weiter.
Wenn es schlecht läuft, hängen die Köpfe beim VfL Bochum noch eine Weile weiter.
Foto: WAZ FotoPool
Dem VfL Bochum stehen schwere Zeiten und wichtige Spiele ins Haus. Wenn es allerdings schlecht läuft für den VfL und er gegen Ingolstadt und Aue leer ausgeht, wird es eng im Abstiegskampf. Und einen Wunderheiler zu holen, wird diesmal schwer, denn der ist ja schon da. Ein Kommentar.

Bochum. Am 3. April könnte unter gewissen Umständen ein unterhaltsamer Abend bevorstehen.

Dann soll Peter Neururer beim Fiege-Fanabend in der rewirpower-Lounge aus seinem literarischen Opus (Co-Autor Thomas Lötz) „Aus dem Leben eines Bundesliga-Trainers“ vortragen. An glücklichen, unbeschwerten Tagen ein Termin, den man wahrnehmen muss.

Es kann aber auch passieren, dass Neururer ausnahmsweise niemand sehen und hören will. Läuft es nämlich in den beiden Partien in Ingolstadt (Dienstag) und gegen Aue (Samstag) weiter gegen den VfL Bochum, dann steht den Anhängern dieses Vereins sicher nicht der Sinn nach Schmonzetten, Anekdoten und Scherzchen.

Es könnte Angst vor dem Abstieg herrschen

Dann beherrscht vielmehr die Angst vor dem nächsten Abstieg, der dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit gleich kommen würde, das Denken und Fühlen der Bochumer.

Ein Wunderheiler wird es diesmal jedenfalls nicht in letzter Sekunde richten können, denn der ist ja bereits da. Und seiner Therapie fehlt ganz offensichtlich die Nachhaltigkeit.