Bochumer Tasaka und Cwielong enttäuschen in München erneut

In München einmal mehr ganz schwach: Bochums Yusuke Tasaka.
In München einmal mehr ganz schwach: Bochums Yusuke Tasaka.
Foto: dpa
Es gab in dieser Saison schon deutlich schwächere Spiele vom VfL Bochum als das am 33. Spieltag. Allerdings gab es auch keinen Bochumer, der beim 0:2 bei 1860 München Eigenwerbung betrieb. Erneut erschreckend schwach: Die Mittelfeldmänner Yusuke Tasaka und Piotr Cwieliong. Die Einzelkritik.

München. Andreas Luthe: In der 78. Minute und der 86. zeigte Bochums Schlussmann seine größten Taten, als er Benny Lauths Schuss und Kopfball entschärfte. Bis dahin war es eigentlich ein sehr ruhiger Nachmittag für den VfL-Kapitän. Beim 1:0 für die Löwen durch Yuya Osako war Luthe machtlos. Note: 2,5

Slawo Freier (bis zur 81. Minute): Im Rückwärtsgang hatte Bochumer Routinier hier und da Geschwindigkeitsprobleme. Am Ball aber strahlte Feier Ruhe und Sicherheit aus. Spielte zudem zwei starke, öffnende Pässe aus Sukuta-Pasu und Aydin. Note: 3

Marcel Maltritz: Bochums Innenverteidiger spielte seine Aufgabe routiniert ab. Maltritz überzeugte durch gutes Stellungsspiel und klärte die Bälle im Strafraum sicher. Beim 1:0 durch Osaka vielleicht etwas zu weit weg vom Japaner - wobei der Pass in die Schnittstelle kam. Note: 3

Patrick Fabian: Ebenso wie sein Nebenmann Maltritz war Fabian immer auf Ballhöhe und annähernd fehlerfrei. Ließ sich in der ersten Halbzeit zweimal zu weit aus der Viererkette locken, als er Stoppelkamp auf dem Fuß stand. Insgesamt: abgeklärt. Note: 3

33. Spieltag Jonas Acquistapace: Nach seiner Roten Karte kehrte der Außenverteidiger für Heiko Butscher zurück in die Startaufstellung. Hatte immer wieder Probleme mit dem schnellen und ballsicheren Moritz Stoppelkamp. Note: 3,5

Florian Jungwirth (bis zur 46. Minute): In seiner Heimat zeigte Jungwirth eine halbe Stunde eine ordentlich Leistung, dann wurden die Lücken im Mittelfeld, die er eigentlich zulaufen sollte, immer größer. In der 31. Minute stand der Sechser dann nicht richtig bei Stoppelkamp, der per Hacke das 1:0 für den TSV vorberietet. Blieb zur Pause gelb-belastet in der Kabine. Note: 4

Danny Latza: Offensiv wie defensiv mit einer guten Anfangsphase. Spielte Aydin im richtigen Moment frei, versuchte das Bochumer Angriffsspiel zu lenken. Nach einer halben Stunde aber ließ Latza etwas nach. Wenn der VfL aber gefährlich war, hatten immer auch Latzas Distanzschüsse damit zu tun. Note: 3

Piotr Cwielong (bis zur 59. Minute): Bis auf sein Freistoß auf Aydin in der 21. Minute war von Ciewlong nicht viel Gutes zu sehen. Cwielong konnte man das Bemühen nicht absprechen, aber offensiv brachte der Pole kaum etwas zustande. Note: 4,5

Yusuke Tasaka: Die 44. Minute steht stellvertretend für den Auftritt des VfL-Japaners. Tasaka schnappte sich den Ball, übersah freistehende Mitspieler und dribbelte in den Gegner. Ballverlust. Konter. Bis auf ein, zwei Szenen im zweiten Abschnitt lief das Spiel am Bochumer Zehner komplett vorbei. Note: 4,5

Mirkan Aydin: Drei Spiele musste der Stürmer verletzt passen, in München kehrte Aydin für Sven Kreyer auf den Platz zurück und hatte früh das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber da ebenso an Gabor Kiraly (9.) wie wenig später nach dem Freistoß von Cwielong (21.) und aus der Distanz (26.). Brachte Torgefahr, war aber mangelhaft in der -Ausbeute. Note: 4

Richard Sukuta-Pasu: Der Angreifer des VfL hatte es nicht leicht in München. Entweder ein Sechziger stand ihm auf dem Fuß, oder der Schiedsrichter pfiff die Aktionen Sukuta-Pasus zurück. Er rackerte, arbeitete, bleib aber am Ende glücklos. Note: 3,5

Adnan Zahirovic (ab 46.): Übernahm den Part von Jungwirth im defensiven Mittelfeld. Mit einigen Ballgewinnen, sonst aber unauffällig. Note: 4

Lukas Klostermann (ab 59.): Der Youngster kam rein und gewann direkt das wichtige Laufduell mit 1860-Kapitän Benny Lauth. Note: 3

Sven Kreyer (ab 81.): Der U23-Stürmer kam in den Schlussminuten für Freier. Ohne Note.

 
 

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