Beginnt die VfL-Bochum-Siegerelf von Nürnberg erneut?

Bleibt womöglich in der Startelf: Dominik Wydra (Mitte), hier mit Anthony Losilla und Johannes Wurtz.
Bleibt womöglich in der Startelf: Dominik Wydra (Mitte), hier mit Anthony Losilla und Johannes Wurtz.
Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing
  • Aufwärtstrend beim VfL Bochum
  • Am Freitag ist Fortuna Düsseldorf zu Gast
  • Mit einem Sieg könnte der VfL sich endgültig ins obere Mittelfeld verabschieden

Bochum.. Knapp 23.000 Zuschauer sahen zu, als sich der VfL Bochum vor fast sechs Monaten in Düsseldorf eine herbe 0:3-Klatsche abholte. Gerechnet worden war auf Bochumer Seite mit einer derartigen Abfuhr nicht, denn kurz zuvor hatte der VfL ja noch ein umjubeltes 5:4 gegen Nürnberg hingelegt.

Auch von größeren personellen Problemen waren die Bochumer, die damals mit Kevin Stöger und Thomas Eisfeld antraten, noch verschont geblieben.

VfL Bochum hofft auf starke Kulisse gegen Fortuna

Auf 23.000 Zuschauer dürfen nun nach etlichen kargen Tagen die Bochumer hoffen, wenn die Fortuna am Freitagabend zum Gegenbesuch antritt - und dabei schon ein wenig unter Druck steht. Wobei Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel, der ja bekanntlich über intime VfL-Kenntnisse verfügt, kürzlich einen gänzlich anderen Blickwinkel eingenommen hat als sein Bochumer Kollege Gertjan Verbeek.

„Der Ernst der Lage ist uns allen klar. Wir hatten stets gesagt, dass wir nach unten schauen in der Tabelle, auch wenn gleichzeitig andere nach oben geschaut haben“, hatte Funkel noch vor dem torlosen Unentschieden gegen Heidenheim gesagt.

Stiepermann erstmals Alternativ-Spieler

Aus dem knappen Vorsprung der Düsseldorfer zur Saisonmitte ist inzwischen ein ebenso knapper Rückstand geworden, der Sieger der anstehenden Partie dürfte sich endgültig in Richtung gehobenes Mittelfeld orientieren.

Verbeek, so schaut es jedenfalls im Training aus, spielt mit dem Gedanken, die Siegerelf von Nürnberg erneut auflaufen und damit Dominik Wydra im Mittelfeld und Selim Gündüz auf der rechten Seite auch gegen die Fortuna beginnen zu lassen. In diesem Fall wäre Marco Stiepermann erstmals nur Alternativ-Spieler.

Auf den defensiven Außenpositionen ändert sich nichts, Stefano Celozzi und Timo Perthel nahmen gestern nicht am Mannschaftstraining teil.

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