0:1 ist für Dutt die bitterste Niederlage mit dem VfL Bochum

Enttäuscht: Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum.
Enttäuscht: Trainer Robin Dutt vom VfL Bochum.
Foto: dpa

Flensburg/Bochum. Scherzfrage: Wie schafft es der VfL Bochum mit Sicherheit in die zweite DFB-Pokalrunde? Antwort: mit einem Freilos in der ersten Runde. Vor zwei Jahren scheiterte der Zweitligist bereits zum Auftakt an Astoria Walldorf, diesmal stolperten die Bochumer erneut über einen Regionalligisten. Beim SC Weiche Flensburg 08 schaffte der VfL nicht ein einziges Törchen, unterlag mit 0:1, trauert einer veritablen Zusatzeinnahme nach und schaut sich den Wettbewerb nun im Fernsehen an.

„Es ist immer eine Blamage, in der ersten Runde rauszufliegen, und so fühlt es sich auch an“, sagte Kapitän Stefano Celozzi, und Trainer Robin Dutt befand: „Das ist die bitterste Niederlage, seitdem ich in Bochum bin. Es hat heute beides nicht gewirkt: Spielerisch hat es nicht geklappt und mit der Brechstange auch nicht.“

Bochums Trainer hatte vor der Abreise eine hundertprozentige Konzentration angemahnt, auch die äußeren Bedingungen dürften keine Rolle spielen, sagte er. Taten sie dann aber wohl doch, auch wenn Celozzi beteuerte, man habe die „Bedingungen angenommen“.

Auf dem Flensburger Acker bestimmte der Zweitligist zwar die erste halbe Stunde, blieb aber in der Offensive harmlos und ließ sich schon mit dem ersten gefährlichen Gegenangriff überrumpeln. Kevin Schulz überwand Felix Dornebusch im Tor der Gäste mithilfe seines Knies, wobei die VfL-Defensive freundliche Unterstützung gewährte.

Dieser Treffer hätte als eine Art Betriebsunfall durchgehen können, wenn Silvère Ganvoula, die Leihgabe des RSC Anderlecht, den Ball nur sieben Minuten später über die Flensburger Torlinie hätte drücken können. Doch Ganvoula verzog, und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass dem 24-jährigen rührigen Angreifer der Abschluss misslang.

Denn in den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff häuften sich die Möglichkeiten für den Zweitligisten, dem jedoch sowohl vor dem gegnerischen Tor als auch in der Spielentwicklung Klarheit und Konsequenz fehlten. In der letzten Viertelstunde segelte der Ball nur noch lang, hoch und folgenlos in den Strafraum des Regionalligisten, während auf der anderen Seite Dornebusch all’ sein Können aufbieten musste, um das mögliche 0:2 zu verhindern.

 
 

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