Düsseldorf

Unglaublich! Fortuna Düsseldorf schießt mit diesem Plakat gleich drei Eigentore auf einmal

Düsseldorf. Was hat Fortuna Düsseldorf sich dabei nur gedacht?

Pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit wollte der Zweitligist mit einem lokalpatriotischen Spruch werben. Doch dieser Schuss ging gewaltig nach hinten los.

„Was sind die Farben, der schönsten Stadt am Rhein“, steht auf großen Plakaten, die an mehreren Stellen im Stadtgebiet verteilt sind. Stolz präsentierte der Verein ein Foto eine solchen Plakats in den sozialen Netzwerken.

Und sofort brach ein mächtiger Shitstorm los. Die Fans regten sich über drei Dinge auf.

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1. Das Komma

„Mit Deppenkomma“, kommentierte eine Nutzerin bei Twitter und hat Recht: Das Komma hat hier nichts verloren.

2. Die Farben

„Würden die Kölner nicht dasselbe von ihrer Stadt sagen“, fragte ein Nutzer. Schließlich sind auch die Stadtfarben Kölns Rot und Weiß. Mit den Stadtfarben hebt Düsseldorf sich von seiner großen Rhein-Rivalin also wahrlich nicht ab.

3. Die Schrift

Dieser Punkt erhitzte die Gemüter sogar am meisten. „Was soll denn die altdeutsche Schrift“, kommentierte ein Nutzer. Ein anderer wurde deutlicher: „Die Schrift erinnert zu sehr an Nazigedöns.“

In der Tat: Die Schriftart Fraktur war wohl nicht die glücklichste Wahl. Auch wenn Verein und Fanszene sich in Düsseldorf aktiv gegen Fremdenhass einsetzen – die Schrift ist nun mal in der rechten Szene beliebt und weckt falsche Assoziationen.

Die Erklärung der Fortuna: „Die traditionelle Schrift leitet sich von den Düsseldorfer Karnevalsliederbüchern „Schellenklänge“ sowie den Altbierbrauereien ab.“

Na dann…prost!

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