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UEFA stellt neuen Wettbewerb vor: In der Nations League drohen Deutschland diese Hammerlose

Joachim Löw und seinem Team stehen in der Nations League anspruchsvolle Spiele bevor.
Joachim Löw und seinem Team stehen in der Nations League anspruchsvolle Spiele bevor.
Foto: imago/MIS

Essen. Die UEFA Nations League soll den Stellenwert der Vorbereitungsspiele der Nationalmannschaften erhöhen und die Zahl der internationalen Freundschaftsspiele verringern. Auf Weltmeister Deutschland warten in der neuen europäischen Nationenliga ab Herbst 2018 schwere Gegner.

In der "Liga A" könnte die Fußball-Nationalmannschaft auf Europameister Portugal, Spanien, Frankreich, England oder Italien treffen. Auch Duelle mit den Niederlanden, der Schweiz, Polen, Island und Kroatien sind möglich, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Rangliste zur Einteilung der UEFA Nations League hervorgeht.

Vier Teams durch Nations League für EM qualifiziert

Die genauen Paarungen in den vier Ligen von A bis D, in der die nach Rangordnung gestaffelten 55 UEFA-Mitgliedsländer spielen werden, werden am 24. Januar 2018 in Lausanne ausgelost. In je vier Gruppen sollen die dann jeweils 12 bis 16 Mannschaften pro Liga ab September 2018 gegeneinander antreten. Die vier Gruppensieger der A-Liga werden im Juni 2019 in einer Endphase mit Halbfinals und Endspiel gegeneinander antreten.

Die Gruppensieger in den Ligen B, C und D steigen anschließend auf, die Letzten der Ligen A, B und C steigen ab. Über den Wettbewerb werden auch vier Startplätze für die nächste EM-Endrunde vergeben.

Die Ligen im Überblick

  • Liga A (4 Gruppen mit jeweils 3 Teams): Deutschland, Portugal, Belgien, Spanien, Frankreich, England, Schweiz, Italien, Polen, Island, Kroatien, Niederlande.
  • Liga B (4 Gruppen mit jeweils 3 Teams): Österreich, Wales, Russland, Slowakei, Schweden, Ukraine, Irland, Bosnien-Herzegowina, Nordirland, Dänemark, Tschechien, Türkei.
  • Liga C (3 Gruppen mit jeweils 4 Teams plus 1 Gruppe mit 3 Teams): Ungarn, Rumänien, Schottland, Slowenien, Griechenland, Serbien, Albanien, Norwegen, Montenegro, Israel, Bulgarien, Finnland, Zypern, Estland, Litauen.
  • Liga D (4 Gruppen mit jeweils 4 Teams): Aserbaidschan, Mazedonien, Weissrussland, Georgien, Armenien, Lettland, Färöer, Luxemburg, Kasachstan, Moldawien, Liechtenstein, Malta, Andorra, Kosovo, San Marino, Gibraltar.

(dhe/dpa)

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