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Nächster UEFA-Hammer: Champions League-Finale bald nicht mehr in Europa?

Cristiano Ronaldo feiert seinen fünften Champions-League-Titel in Kiew.
Foto: imago
  • Neues Gedankenspiel bei der UEFA
  • Gerüchte um ein Champions-League-Finale in New York
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Madrid. Bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sind offenbar derzeit viele Gedankenspiele erlaubt. Am Dienstag wurden die Pläne für einen dritten Europapokal neben Champions League und Europa League bestätigt.

Nun steht ein weitere Vermarktungsplan im Raum: Offenbar soll das Finale der Königsklasse zukünftig außerhalb Europas ausgetragen werden.

+++UEFA bestätigt Pläne für dritten Europapokal ab 2021+++

Champions-League-Finale in New York?

Spanischen Medienberichten zufolge sollen die Fußball-Fans in den USA sich bald über das größte europäische Finale auf Vereinsebene freuen können.

„Es wird darüber verhandelt, ein Champions-League-Finale in New York auszutragen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des einflussreichen spanischen Multimedia-Unternehmens Mediapro, Jaume Roures, am Montag im Interview des Radiosenders Catalunya Radio.

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La Liga: Spiele außerhalb Spaniens geplant

Woher Jaume Roures von diesem Gedankenspiel wissen könnte? Mediapro spielt unter anderem bei der Vergabe der Fußball-Fernsehrechte in Spanien eine wichtige Rolle.

Erst jüngst hatte die spanische Profiliga bekanntgegeben, dass man erstmals in der Geschichte der Primera División Spiele auch außerhalb der Landesgrenzen austragen werde. Ein entsprechender Vertrag mit 15-jähriger Laufzeit wurde mit dem US-Sportunternehmen Relevent unterzeichnet.

Im Januar soll die Begegnung der LaLiga zwischen dem FC Girona und dem FC Barcelona in den USA stattfinden.

Spaniens Spieler stellen sich gegen Vermarktungsplan

Die spanische Spielergewerkschaft sprach sich zwar energisch gegen diese Pläne aus. Roures, der auch als Filmproduzent (u.a. „Vicky Cristrina Barcelona“) bekannt ist, begrüßt sie aber.

„Das ist sehr positiv, vor allem für Girona.“ Der kleine katalanische Verein werde wochenlang überall Gesprächsthema sein. Man dürfe nicht denken, „dass das Geschäft von alleine läuft“, betonte er. (ak/dpa)

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.