Twitter-Zoff: Hertha BSC beantragt einstweilige Verfügung gegen AfD

Der Streit um den Hertha-Tweet der AfD Berlin geht weiter.
Der Streit um den Hertha-Tweet der AfD Berlin geht weiter.
Foto: imago/Contrast, Twitter Screenshot

Berlin. Der Streit um einen Tweet der AfD-Fraktion Berlin weitet sich aus: Nun hat Bundesligist Hertha BSC eine einstweilige Verfügung gegen die AfD beantragt.

Hintergrund: Nach dem Sieg der Berliner gegen Borussia Dortmund (2:1) twitterte die AfD Berlin ein Foto ihres Abgeordneten Frank Scheermesser mit Siegtorschütze Marvin Plattenhardt.

Der Herthaner reagierte eine halbe Stunde später. Er forderte, dass das Foto sofort gelöscht wird.

Dem kam die AfD nicht nach. Auch am Dienstagvormittag war das Bild noch immer nicht verschwunden.

Deshalb griff Hertha BSC für seinen Spieler nun zu juristischen Mitteln. Der Bundesligist schaltete einen Anwalt ein, der nun eine einstweilige Verfügung gegen die Fraktion beim Landgericht beantragt hat.

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