Sportstudio (ZDF): Bundesliga-Manager trifft DIESE Aussage – und bringt damit Zuschauer gegen sich auf

Sportstudio (ZDF): Eine Aussage von Jörg Schmadtke sorgt für Diskussionen.
Sportstudio (ZDF): Eine Aussage von Jörg Schmadtke sorgt für Diskussionen.
Foto: imago images/Martin Hoffmann

Am Wochenende gab es in der Bundesliga und damit auch im Sportstudio (ZDF) wieder einiges zu bereden. Zu Gast am Samstagabend bei Moderator Jochen Breyer: Wolfsburg-Geschäftsführer Jörg Schmadtke.

Dabei wurde Schmadtke im Sportstudio nicht nur über seinen Verein, sondern auch zu den tagesaktuellen Themen des deutschen Fußballs befragt. Mit einer Aussage zeigten sich einige Zuschauer allerdings gar nicht einverstanden – und machten ihrem Unmut Luft.

Sportstudio (ZDF): Schmadtke verneint Rassismus im Fußball

An dieser Szene kam auch das Sportstudio nicht vorbei. Bereits am Freitag hatten Union Berlin und Bayer Leverkusen gegeneinander gespielt. Im Nachgang der Partie war Leverkusens Nadiem Amiri von einem Union-Spieler rassistisch beleidigt worden.

Auch wenn es anschließend eine Entschuldigung Seitens des Union-Spielers gab, welche Amiri akzeptierte, ermittelt nun auch der DFB. Ein weiterhin brisantes Thema, welches auch unter Zuschauern und Fans für Diskussionen sorgt.

Von Breyer auf die Szene angesprochen, erklärte Schmadtke: „Es gibt natürliche Grenzen, die sollte man nicht überschreiten, auch nicht in der Emotionalität und auf dem Sportplatz.“ „Also Rassismus ist ein ganz klares No-Go“, hakte Breyer sofort ein.

Dem pflichtete auch der Wolfsburg-Manager bei, doch seine anschließende Aussage stieß bei vielen auf Unverständnis. „Wir haben im Fußball wirklich kein Rassismus-Problem, wirklich nicht. Wenn wir das plötzlich versuchen herbeizureden, da bin ich auch ein Gegner von“, so der 56-Jährige.

In den sozialen Medien nahm die Diskussion gleich Fahrt auf. „Hat Schmadtke gerade ernsthaft gesagt, dass wir im Stadion ‚kein Rassismusproblem haben‘? Das ist so dermaßen falsch und realitätsfern“, beschwert sich ein Zuschauer.

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„Danke für das Gespräch – da fällt einem nichts mehr zu ein“, lautete das Urteil eines anderen, während ein Dritter auch Moderator Breyer in der Pflicht sah: „Ein Hauch von Contra nach den völlig weltfremden Aussagen von Schmadtke zu Rassismus im Sportstudio wäre besser gewesen.“

Rassismus-Vorwurf sorgte für Abbruch in der Champions League

Dabei gab es beispielsweise noch vor einigen Wochen bei der Champions-League-Begegnung zwischen Paris Saint Germain und Basaksehir Istanbul einen handfesten Skandal. Nachdem der vierte Offizielle einen Basaksehir-Betreuer beleidigt hatte, verließen die Spieler geschlossen den Platz – das Spiel wurde abgebrochen.

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Trotz allem verurteilte auch Schmadtke am Ende in aller Deutlichkeit die Szenen aus dem Union-Spiel. „Wenn das so gefallen ist, dann sind da Dinge überschritten worden. Da muss man in der Sprache nachschärfen. Da wird schonmal etwas lax umgegangen mit dem ein oder anderen Wort.“

Eine Forderung, die einige Zuschauer des Sportstudios am Ende allerdings nicht vollends beruhigen konnte.

 
 

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