Sportschau (ARD): Als es um eine Essener Nationalspielerin geht, empört Köpke das Publikum mit DIESEM Spruch

Bei so viel Testosteron hatte Turid Knaak in der ARD-Sportschau einen schweren Stand.
Bei so viel Testosteron hatte Turid Knaak in der ARD-Sportschau einen schweren Stand.
Foto: imago images / Sven Simon

Da waren einige Zuschauer der Sportschau in der ARD ganz schön schockiert.

Am Sonntagabend wurde in der Sportschau in der ARD das Achtelfinale des DFB-Pokal ausgelost. Die beiden Losfeen waren Nationalspielerin Turid Knaak und DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke.

Sportschau (ARD): Köpke mit unglücklicher Wortwahl

Bevor die Auslosung begann, zeigte die ARD einen kurzen Clip, der den Alltag von Turid Knaak skizzierte. Neben ihren vielen Trainingseinheiten und Spielen für den Bundesligaverein SGS Essen sowie die deutsche Nationalmannschaft hat die 28-Jährige in ihrem Leben einen gewaltig straffes Programm: Die Stürmerin doziert an der Universität Köln und schreibt ihre Doktorarbeit.

Anschließend fragte ARD-Moderator Matthias Opdenhövel den ehemaligen Nationaltorwart Köpke, ob männliche Fußballer neben dem Sport einen derart stressigen Alltag bewältigen könnten. Köpkes Antwort: „Wir trainieren so viel, da ist keine Zeit mehr.“

Knaak war äußerst erstaunt und antwortete nur: „Wir doch auch.“

„Was für ein bescheuerter Kommentar von Köpke“

Die Zuschauer reagierten entsetzt. Sie bemängelten zum einen, Köpkes Aussage sei inhaltlich meilenweit von der Realität entfernt. Schließlich hätten Fußballer große Mengen Freizeit – speziell dann, wenn sie unter der Woche nicht im Europapokal ran müssen.

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Zum anderen stieß aber vor allem der Ton in Köpkes Worten bei vielen Zuschauern bitter auf. Anstatt die beeindruckenden Leistungen von Turid Knaak zu würdigen, ließ Köpke sich zu diesem Spruch hinreißen, der impliziert, Frauen würden weniger trainieren als Männer.

Die Reaktionen bei Twitter waren eindeutig, wir haben einige gesammelt:

  • „Die Verantwortlichen bei der Nationalmannschaft lassen wirklich keine Möglichkeit aus, sich größtmöglich großkotzig zu zeigen. Was für ein bescheuerter Kommentar von Köpke.“
  • „Köpke meinte wohl eher: Wir bekommen so viel Geld, da haben wir das nicht nötig!“
  • „Geht gar nicht, so eine Aussage von Herrn Köpke!“
  • „Köpke ist nur neidisch, weil Frau Knaak Doktorandin ist und er nur KFZ-Mechaniker.“
  • „Mir wäre vor Überraschung wahrscheinlich der Mund offen stehen geblieben. Jemand in einer Position wie Köpke sollte eigentlich auch wissen, wie viel die Frauen trainieren.“
  • „Wenn so viel Zeit fürs Training drauf geht, dass einem nur noch dumme Antworten einfallen.“

(dhe)

 
 

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