Sky, Eurosport, Amazon, Telekom: Wie die Live-Übertragungen der Bundesliga am Wochenende zum Horrortrip wurden

David Herten
Bei den Pay-TV-Sendern gab es am Wochenende große Probleme.
Bei den Pay-TV-Sendern gab es am Wochenende große Probleme.
Foto: imago/Team 2

Das Übertragungs-Chaos in der Bundesliga erreichte am zurückliegenden Wochenende seinen vorläufigen Höhepunkt. Jede der vier Plattformen, die den Zuschauern Partien aus dem deutschen Fußball-Oberhaus live präsentiert, hatte am 2. Spieltag große Probleme.

Während der Eurosport-Player am Freitagabend beim Spiel zwischen Köln und Hamburg (1:3) komplett versagte, hatte Sky am Samstag wie schon am 1. Spieltag Tonprobleme. Telekom Entertain hatte am Samstag zeitweise massive Störungen. Und manch einer, der das Freitagsspiel bei Amazon verfolgen wollte, sah lediglich einen Bundesliga-Teaser in Dauerschleife.

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Teures Vergnügen für die Zuschauer

Monatelang hatten die Fans sich in der Sommerpause auf den Ligastart gefreut. Jetzt rollt der Ball endlich wieder, aber die Zuschauer sind mächtig sauer.

Schließlich müssen die Fußballfans für die Live-Übertragungen ganz schön tief in die Tasche greifen. Wenn ein Fan alle Spiele live sehen möchte, braucht er mindestens jeweils ein Abo bei zwei verschiedenen Pay-TV-Sendern.

„Danke für nichts!“

„Für einen solchen Mist zahlt man auch noch richtig viel Geld“, beschwerte sich ein Nutzer via Twitter, ein anderen meinte am Freitagabend: „Danke, Eurosport, für nichts!“

Für die TV-Sender kommt die Länderspielpause wohl gerade zum bestmöglichen Zeitpunkt. Zwei Wochen haben sie nun Zeit, um die haarsträubenden Fehler zu beheben.