Frau sexuell beleidigt, Zug vermüllt, Randale: Hertha-Fans rasten nach Niederlage in Köln im ICE aus

Fans von Hertha BSC.
Fans von Hertha BSC.
  • Hertha-Fans randalierten im ICE nach der Auswärtsniederlage in Köln
  • Die Deutsche Bahn stoppte den Zug und alarmierte die Polizei
  • Zwei Männer sollen eine Frau sexuell belästigt haben

Köln. Auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel beim 1. FC Köln haben Fans von Hertha BSC im ICE randaliert. Der Zug wurde in Hannover gestoppt und geräumt, es gab zudem Anzeigen.

Die Anhänger des Hauptstadtklubs sollen im ICE auf der Strecke zwischen Köln und Hannover randaliert, geraucht und den Zug vermüllt haben, wie die Bundespolizei berichtet. In dem Zug sollen sich rund 250 Personen aufgehalten haben, die die Berliner bei der 2:4-Auswärtsniederlage in der Domstadt unterstützt hatten.

Eine Frau wurde sexuell beleidigt

Als der ICE um 22:20 Uhr in den Hauptbahnhof Hannover einfuhr, soll sich der Zugchef geweigert haben, die Fahrt fortzusetzen. „Der Grund: saufen, rauchen, lärmen“, beschreibt die Bundespolizei in einer Pressemitteilung unverblümt. Der Zug sei stark vermüllt gewesen und mit Aufklebern der Fans zugeklebt worden.

Die 250 Männer wurden von der weiteren Mitfahrt in dem ICE ausgeschlossen. Im Zug soll zudem eine Frau von zwei Chaoten sexuell beleidigt worden sein. Gegen die beiden 26 und 27 Jahre alten Männer wurde Anzeige erstattet.

Chaos am Hauptbahnhof in Hannover

Mit starker Verspätung konnte der Zug den Bahnhof in Hannover wieder verlassen. Auch deshalb, weil sich die Chaoten Zeit ließen, um den ICE zu verlassen. „Wir haben sie alle nach draußen gebeten, das hat einige Zeit gedauert, weil sich einige geweigert haben“, sagte Bundespolizeisprecher Martin Ackert zum Braunschweiger Medienunternehmen news38.de.

50 Hertha-Fans sollen sich daraufhin entschieden haben, noch in die Hannoveraner Innenstadt zu gehen. Dort soll es ruhig geblieben sein.

Durch den Zwischenfall gab es Chaos am Hauptbahnhof in Hannover

Züge mussten umgeleitet werden, viele Fahrgäste mussten sich beeilen, um ihre Bahnen noch zu erreichen.

Außerdem musste ein Zug, in dem sich Fans des Hamburger auf der Rückreise vom Spiel bei Eintracht Frankfurt befanden, außerplanmäßig am Messebahnhof in Hannover gestoppt werden. Andernfalls wären beide Fangruppierungen aufeinandergetroffen.

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