Mohamed Salahs bittere Verletzung im Champions-League-Finale: So steht es um die WM-Chancen des Ägypten-Stars

Sergio Ramos war nach seinem Foul an Mohamed Salah der Buhmann.
Sergio Ramos war nach seinem Foul an Mohamed Salah der Buhmann.
  • Sergio Ramos steht nach seiner Aktion gegen Mohamed Salah am Pranger
  • Der Kapitän von Real Madrid wünscht dem Profi des FC Liverpool alles Gute

Kiew. Mohamed Salah weinte - und mit ihm ein ganzes Land. Der beste Fußballer, den Ägypten je hervorgebracht hat, war am Boden zerstört. Salah wurde im Champions-League-Finale von Sergio Ramos mit einer Wrestling-Einlage niedergezerrt. Er stürzte böse und prallte noch schlimmer auf.

Die Schulterverletzung des Stürmerstars sei "wirklich sehr ernst" und "sehr schlecht für Ägypten", sagte der Teammanager des FC Liverpool nach dem 1:3 (0:0) im Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid.

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Auch wenn die endgültige Diagnose auf sich warten ließ, der Verdacht auf Schulter- oder Schlüsselbeinbruch ließ nur einen Schluss zu: Die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ist für Salah in großer Gefahr.

Klopp sieht Salahs WM-Einsatz in Gefahr

"Der Schock war offensichtlich, und wir haben uns dann zu sehr zurückgezogen. Wir wissen nicht, was gewesen wäre ohne die Verletzung, aber jeder hat die ersten 30 Minuten gesehen.", sagte Klopp: "Wir wollten alles und haben nichts bekommen und noch weniger. Ägypten hat Salah vielleicht für die WM verloren."

Übeltäter Ramos schickte noch in der Nacht Genesungswünsche. "Manchmal zeigt einem der Fußball seine gute Seite und manchmal seine schlechte", schrieb der 32-Jährige bei Twitter: "Werde bald wieder gesund." Ein frommer Wunsch, und das einzige, was Ramos und Millionen Ägypter derzeit vereint.

Am 15. Juni wartet Uruguay

Der ägyptische Fußballverband wollte die Hoffnung auf seinen Ausnahmespieler nicht aufgeben und verbreitete noch in der Nacht die Nachricht einer Bänderverletzung. Ausfallzeit: Mindestens zwei Wochen.

Ein schwacher Trost angesichts der ersten WM-Partie der Nordafrikaner am 15. Juni gegen Uruguay. Aber Ausdruck der Verzweiflung: Keines der für Russland qualifizierten Teams ist derart abhängig von einem Spieler wie Ägypten von Salah.

Der 25-Jährige ist ein Volksheld in seiner Heimat, spätestens seit seinem Siegtor in der fünften Minute der Nachspielzeit gegen die Demokratische Republik Kongo, das die Tür zur WM-Endrunde aufstieß. Konkurrenzfähig sind die Ägypter aber nur mit Salah. Ob der Angreifer dabei ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen (ddh).

 
 

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