Wie Kevin Großkreutz sich über Timo Werners Schwalbe lustig macht

Freut sich auch fern der Heimat über Schalkes Unglück: Kevin Großkreutz
Freut sich auch fern der Heimat über Schalkes Unglück: Kevin Großkreutz
Foto: FUNKE Fotoservices
  • Schadenfreude beim Ex-Borussen Kevin Großkreutz
  • Vieldeutiger Instagram-Post nach Timo Werners Schwalbe

Stuttgart. Für Kevin Großkreutz war es ein sehr schönes Wochenende.

Zuerst der 4:0-Auswärtserfolg mit dem VfB Stuttgart bei Erzgebirge Aue - gleichbedeutend mit dem Sprung auf Platz eins der Zweitligatabelle.

Die hatte auch am Montagabend Bestand, nachdem Eintracht Braunschweig das Topspiel bei Union Berlin mit 2:0 verloren hatte.

Werner tritt in Großkreutz' Fußstapfen

Doch der ehemalige Dortmunder, der über die Plattform Instagram gerne ehrlich und echt seine Meinung zu den Brandherden im Fußball einließen lässt, hatte noch einen anderen Grund gut gelaunt zu sein.

Denn der Leipziger Timo Werner hat Großkreutz einen Titel geraubt, auf den man nicht zwingend stolz sein muss. Den des meist gehassten Spieler beim Schalker Anhang.

Verspätetes Geständnis

Bisher war Großkreutz nach eigenen Aussagen die Nummer eins, seit der Schwalbe in der ersten Minute im Bundesligaspiel von RB Leipzig gegen die Königsblauen hat Werner viel dafür getan, dass er sich den Titel von Großkreutz gekrallt hat.

Vor allem deshalb, weil das Geständnis der Schwalbe erst mit einem Tag Verspätung an die Öffentlichkeit herangetragen wurde und der talentierte Offensivspieler bis dahin von einem berechtigten Elfmeter gesprochen hat, der Schalke in Leipzig früh auf die Verliererstraße brachte.

Vieldeutiger Post

Auf jeden Fall postete Großkreutz am Wochenende einen Haken an den Auswärtssieg und an die Tabellenführung. Abschließend den Satz. Nicht mehr Feindbild Nummer 1 in Gelsenkirchen. Dahinter drei traurige Smileys, gefolgt von einem Haken und drei lachenden Smileys.

Daher ist es gar nicht sicher, ob Großkreutz Werner dankbar ist, oder ob er wirklich froh ist, diesen Titel weitergereicht zu haben, schließlich kokettierte der gebürtige Dortmunder gerne diesem Reizthema.

Schlägt Großkreutz zurück?

Unter anderem kündigte er vor wenigen Wochen - nach dem Fehlstart des FC Schalke - seine Teilnahme an der Abstiegsfeier der Königsblauen an, nachdem ein Facebook-User diese für den Mai 2017 bei Facebook als Veranstaltung angelegt hatte.

Klar ist: Großkreutz nimmt kein Blatt vor den Mund. Er legte sich mit Schalkern an, mit RB Leipzig oder Hoffenheim, zuletzt sogar mit Anhängern seines VfB Stuttgart.

Daher scheint sicher, dass wenn der Abwehrspieler sich den Titel des meist gehassten Spieler der Schalke-Fans zurückholen will, ihm in Kürze schon ein passender Post einfallen wird...

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