Was Schalke aus dem Champions-League-K.o. lernen kann

Felipe Melo und Didier Drogba genießen den Sieg, Chinedu Obasi ist frustriert.  Foto: dpa/Friso Gentsch
Felipe Melo und Didier Drogba genießen den Sieg, Chinedu Obasi ist frustriert. Foto: dpa/Friso Gentsch
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Eine von insgesamt vier Halbzeiten gegen Galatasaray Istanbul war nicht gut. Das reichte für den Abschied im Achtelfinale. Für die Zukunft braucht die Mannschaft mehr Konstanz und das Aufgebot bessere Alternativen. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen.. Mit Recht wies Schalkes Trainer Jens Keller nach dem Champions-League-Aus auch auf den aktuellen Personalstand hin. Es fehlten die Haudegen Jermaine Jones und Klaas-Jan Huntelaar, es fehlte Ciprian Marica als Alternative – von den wertvollen Langzeitverletzten Kyriakos Papadopoulos und Ibrahim Afellay ganz zu schweigen.

Bedauerlich ist nur, dass einige Spieler, die unter Huub Stevens nicht zum Zuge kamen, sich nun auch unter Jens Keller nicht aufdrängen. Teemu Pukki müht sich, okay, aber Gefahr hat andere Gesichter. Und wo bleibt der schon seit langem erhoffte Durchbruch von Chinedu Obasi und Tranquillo Barnetta? Das waren mal hochgeschätzte Bundesligaprofis.

Sage keiner, auch dieser Trainer sei eben nicht flexibel: Jens Keller hat den 19-jährigen Sead Kolasinac eingebaut und führt nun sogar schon den 17-jährigen Max Meyer heran.

Wenn Schalke aus dem K.o. in der Königsklasse etwas lernen kann, dann dies: Du kannst den Mount Everest nicht in Badelatschen bezwingen – erst recht nicht, wenn du anfangs mutlos bist. An ihrem Auftreten muss die Mannschaft arbeiten, und an einigen Stellschrauben im Aufgebot wird zur neuen Saison der Manager drehen müssen.

 
 

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