Warum auf Schalke Tönnies Heldt das Vertrauen aussprechen muss

Schalke-Manager Horst Heldt (l.) und Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies.
Schalke-Manager Horst Heldt (l.) und Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies.
Foto: imago
Ein schneller Wechsel von Christian Heidel von Mainz 05 zum FC Schalke 04 hat sich zerschlagen. S04-Boss Tönnies könnte zwischen allen Stühlen sitzen.

Gelsenkirchen.. Clemens Tönnies, Chef des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, läuft Gefahr, in der Manager-Frage bald zwischen allen Stühlen zu sitzen. Nachdem sich ein schneller Wechsel von Christian Heidel zu Schalke zerschlagen hat, darf es Tönnies beim für Ende dieser Woche anberaumten Gespräch nicht auf einen sofortigen Bruch mit Noch-Manager Horst Heldt ankommen lassen. Heldt sagt, dass er seine eigene Entscheidung über die Zukunft schon getroffen hat. Ein sofortiger Rücktritt gilt als wenig wahrscheinlich. Tönnies wird Heldt das Vertrauen bis auf weiteres aussprechen müssen, wenn er nicht eine Interimslösung als Sport-Verantwortlichem installieren will.

Ein kurzfristiger Wechsel zu Schalke 04 ist für Heidel vom Tisch

Dass Christian Heidel kurzfristig von Mainz 05 zu Schalke 04 wechselt, kommt für den Mainzer Präsidenten Harald Strutz „nicht infrage“ – dies sei „nicht stemmbar für den Verein“. Der 52 Jahre alte Heidel wich Fragen zu seiner Zukunft aus. Das Thema stelle sich „momentan“ nicht, sagte er. Die für gewöhnlich in Mainzer Kreisen gut informierte Frankfurter Allgemeine Zeitung hält sogar einen Verbleib von Heidel in Mainz für wahrscheinlich.

 
 

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