Videobeweis-Wirrwarr: FC Schalke 04 und Borussia Dortmund zwischen Glück und Ärger – Uth sprachlos, 96-Keeper wütend

Uth fällt, Tschauner hadert mit dem Referee, der auf den Punkt zeigte.
Uth fällt, Tschauner hadert mit dem Referee, der auf den Punkt zeigte.
Foto: Imago

Gelsenkirchen/Wolfsburg. Wieder einmal stand der Videobeweis im Blickpunkt des 10. Spieltags. Beim Duell FC Schalke 04 gegen Hannover 96 gleich doppelt.

Erst ging nach 31 Minuten Mark Uth vom FC Schalke 04 im Sechszehner nach einem Kontakt mit Elez zu Boden. Referee Schmidt zeigte auf Elfmeter - doch dann meldete sich der Videoreferee. Schmidt begutachtete die Szene nochmal - und zog die Entscheidung zurück. Eine Fehlentscheidung!

Videobeweis-Wirrwarr bei Spielen von FC Schalke 04 und Borussia Dortmund

Der nächste Aufreger dann nach 57 Minuten. Mark Uth fiel nach einem Kontakt durch Tschauner. Und diesmal gab der Schiri Elfmeter. Sehr zum Leidwesen von Hannovers Keeper Tschauner, der nach dem Spiel am Sky-Mikro haderte: „Wir sind beide in einer dynamischen Situation. Die Schiris müssen sich mal fragen, was Uth da mit dem Ball machen will.“

Tschauner legte nach: „Ich hatte nach den zwei strittigen Entscheidungen eher das Gefühl, dass nur darauf gewartet wird, etwas gegen uns zu geben. So kam es ja dann auch.“

Auch Mark Uth wusste nach dem Spiel nicht mehr so recht, ob er getroffen wurde oder nicht. „Schwer zu sagen“, sagte er am Sky-Mikro.„ Wir haben ja einen Videoschiedsrichter, der kann ja eingreifen, wenn es eine Schwalbe sein sollte."

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Wolfsburgs Arnold hadert mit Videoreferee

Nicht die einzige kritische Entscheidung an diesem Wochenende. Denn auch beim Duell VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund waren die Wölfe gar nicht gut auf den Videobeweis zu sprechen. Maximilian Arnold lederte bei Sky gegen die Videoreferees im Kölner Keller: „Ich weiß nicht, was die für eine Fußball-Erfahrung haben. Ich bin Fußballer und weiß, dass da ein kleiner Trikotzupfer reicht.“

Arnold spielte damit darauf an, dass im Keller in Köln ausschließlich ehemalige Schiedsrichter sitzen, aber keine ehemaligen Fußball-Profis. Für seinen Ärger sorgte eine Szene drei Minuten vor Schluss. Da hatte Zagadou Tisserand nach einer Arnold-Flanke leicht am Trikot gezogen. Der Wolfsburg-Verteidiger verpasste dadurch knapp den Ball. Der BVB im Glück, das hier ein Pfiff von Schiri Siebert ausblieb.

Twitter-User mit Kritik

Auch bei Twitter hagelte es Kritik am Videobeweis:

„Ich hätte mir gewünscht, dass kein Eingriff erfolgt“, so Ex-Schiedsrichter Peter Gagelmann bei Sky mit Blick auf das Duell zwischen Uth und Tschauner. (ms)

 
 

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