Gelsenkirchen

Ultras des FC Schalke 04 verpassten Derby-Irrsinn! Ihre Reaktion überrascht: „Das wäre nicht der ehrliche Weg!“

Die Ultras des FC Schalke durften das Derby nicht im Stadion verfolgen.
Die Ultras des FC Schalke durften das Derby nicht im Stadion verfolgen.
Foto: imago/Team 2

Gelsenkirchen. Es war der große Aufreger vor dem spektakulären Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke am 25. November. Etwa 700 Anhänger der aktiven Gelsenkirchener Fanszene waren vor der Partie in Dortmund von der Polizei festgesetzt und zurück in die Heimat geschickt worden (hier die Einzelheiten).

Die Schalker Fans verpassten das Derby-Wunder, bei dem ihre Mannschaft sich nach einem 0:4-Rückstand zur Pause noch ein 4:4 erkämpfte (hier der Derby-Wahnsinn zum Genießen). Nach großem Meckern ist dem königsblauen Anhang aber nicht zumute.

----------------------

Mehr Themen:

Warum für Ex-Schalke-Kapitän Höwedes die Saison ein einziger Frust ist

Rückschlag bei Schalke-Star Leon Goretzka?

Statistik zeigt das Erfolgsrezept: Darum ist der FC Schalke 04 unter Domenico Tedesco so erfolgreich

---------------------

„Bittere Pille“ für Schalker Ultras

„Eine mehr als bittere Pille, die wir da schlucken mussten, aber über die sich zu beschweren, auch nicht der ehrliche Weg wäre“, teilen die Ultras Gelsenkirchen in ihrem Flyer „Blauer Brief“ mit: „Stattdessen wollen wir uns an der Stelle aufrichtig für das äußerst respektvolle Verhalten der Schalker im Gästebereich angesichts unserer Abwesenheit bedanken.“

Kurz vor Anpfiff hatte die Polizei die Schalker Ultras auf das Gelände eines Dortmunder Gymnasiums gebracht, um dort Kontrollen durchzuführen. Auf Smartphones verfolgten die S04-Fans den Derby-Wahnsinn.

S04-Ultras feierten trotzdem

In ihrem Bericht schildern sie: „Der gesamte Schulhof war still. Manche drängten ihren Blick durch sechs Köpfe, um vielleicht doch noch den letzten Millimeter des Handys zu sehen. Was dann passierte, war der absolute Wahnsinn. Ecke Konoplyanka, Kopfball Naldo - TOORR!! Der unglaubliche Ausgleich ließ den mittlerweile dunklen Schulhof beben. Springen, schreien, fallen. Unfassbar, diese Minuten des anhaltenden Jubelns und dann der erlösende Abpfiff.“

Die Kontrollen hatten noch bis weit nach Abpfiff angedauert. Danach brachte die Polizei die Fans zum Dortmunder Bahnhof. Auf dem Weg dorthin feierten die Ultras ausgelassen den spektakulären Punktgewinn.

 

EURE FAVORITEN