Gelsenkirchen

Stambouli steht ganz vorne auf Tedescos Abschussliste

Ist wohl bald weg: Benjamin Stambouli.
Ist wohl bald weg: Benjamin Stambouli.
Foto: firo Sportphoto / Jürgen Fromme
  • Schalke 04 möchte sich schnell von Benjamin Stambouli trennen
  • Die Königsblauen verlangen wohl zehn Millionen für den Franzosen
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Gelsenkirchen. Benjamin Stambouli hat beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 offenbar keine Zukunft.

Nach Angaben der franzöischen Sportzeitung "L'Èquipe" setzt der neue Trainer Domenico Tedesco nicht auf den defensiven Mittelfeldspieler, den Schalke vor einem Jahr für acht Millionen Euro von Paris St. Germain geholt hatte. Nach WAZ-Infos hat sich Tedesco aber nicht nicht entschieden, was mit einzelnen Spielern geschehen soll. Tedesco fängt gerade erst mit der Analyse an und will sich von allen Spielern aus dem Bestand ein eigenes Bild machen. Das schließt nicht aus, dass einzelne Spieler den Ansprüchen nicht genügen.

Schalke verlangt offenbar zehn Millionen Euro

Fakt ist: Stambouli erfüllte zu keiner Zeit die hohen Erwartungen. Er kam in 37 Pflichtspielen für Schalke zum Einsatz, blieb aber ohne Tor und ohne Vorlage. Vor allem in der Endphase der Saison versagte Stambouli, im letzten Spiel beim FC Ingolstadt (1:2) flog er sogar vom Platz. Dabei hatte Sportvorstand Christian Heidel Stambouli bei der Vorstellung von Stambouli geschwärmt: "Wir haben eine sehr junge Mannschaft, der weitere Erfahrung gut tut. Diese bringt Stambouli mit, der bereits Kapitän in Montpellier war, in der englischen Premier League gespielt hat und als französischer Meister von PSG zu uns kommt."

Schalkes Ex-Trainer Markus Weinzierl ließ mehrfach durchblicken, keine Verwendung mehr für Stambouli zu haben. Laut "L'Équipe" würde S04 Stambouli für zehn Millionen Euro ziehen lassen.

Schalkes Personal in der Saison 2017/2018 - Stand: 12 Juni 2017

Zugänge (3+3): Sidney Sam, Felix Platte (waren an Darmstadt 98 ausgeliehen), Fabian Reese (war an den Karlsruher SC ausgeliehen). Dazu kommen aus der eigenen Jugend Haji Wright, Luke Hemmerich und Weston McKennie.

Abgänge (9): Klaas-Jan Huntelaar (Ajax Amsterdam), Sead Kolasinac (FC Arsenal), Fabian Giefer (FC Augsburg), Timon Wellenreuther (Willem II Tilburg), Phil Neumann (FC Ingolstadt), Holger Badstuber (war ausgeliehen und kehrt zum FC Bayern zurück), Abdul Rahman Baba (war ausgeliehen und kehrt zum FC Chelsea zurück), Sascha Riether, Dennis Aogo (jeweils Ziel unbekannt).

Torhüter: Ralf Fährmann, Alexander Nübel.

Abwehr: Benedikt Höwedes, Matija Nastasic, Naldo, Thilo Kehrer, Coke, Atsuto Uchida.

Mittelfeld: Johannes Geis, Benjamin Stambouli, Leon Goretzka, Nabil Bentaleb, Alessandro Schöpf, Max Meyer, Yevhen Konoplyanka, Sidney Sam.

Sturm: Breel Embolo, Guido Burgstaller, Franco Di Santo, Donis Avdijaj, Bernard Tekpetey.

Dazu kommen die U19-Spieler Luke Hemmerich (Rechtsverteidiger), Westen McKennie (defensives Mittelfeld) und Haji Wright (Sturm).

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