Schalkes Spiel in Chelsea kommt nicht gerade gelegen

Peter Müller
Viele verletzte und viele überforderte Spieler: Schalke bräuchte jetzt Zeit, um einiges wieder ins Lot zu bringen. Doch Schalke hat keine Zeit. Stattdessen kämpfen die Königsblauen auch mit zum Teil hausgemachten Problemen. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen. Die Schalker Verletztenliste ist und bleibt lang. Das ist ein Fakt. In Gladbach standen deshalb Marco Höger, Christian Clemens, Dennis Aogo und Christian Fuchs in der Anfangself – vier Spieler, die in der vergangenen Saison nicht wochenlang, sondern monatelang ausgefallen waren. Und die mehr Zeit bräuchten.

Kein S04-Team darf so untergehen

Und dennoch: Keine Schalker Mannschaft, egal, wie sie zusammengestellt ist, darf in Gladbach so untergehen. Taktische Vorgaben wurden frei interpretiert, Geschwindigkeit schien ein Fremdwort zu sein, und Mutlosigkeit paarte sich fatal mit Wehrlosigkeit.

In dieser Lage wäre es wünschenswert, wenn nun ein Champions-League-Heimspiel gegen Maribor anstünde. Aber Schalke muss am Mittwoch zu Chelsea. Kein beruhigender Gedanke.