Schalkes Roman Neustädter glaubt noch an den Kampf um Platz zwei

Schalkes Roman Neustädter (rechts) ist sich sicher, dass er mit S04 auch an Raffael und seinem Ex-Klub Mönchengladbach vorbeiziehen kann.
Schalkes Roman Neustädter (rechts) ist sich sicher, dass er mit S04 auch an Raffael und seinem Ex-Klub Mönchengladbach vorbeiziehen kann.
Foto: Imago
Nach dem Abschied von Jermaine Jones und dem verletzungsbedingten Ausfall von Jan Kirchhoff kommt Roman Neustädter beim FC Schalke 04 zum Rückrunden-Start die Aufgabe als General vor der Abwehr zu. Und er ist sich sicher, dass S04 seinen Ex-Klub Gladbach noch abfangen kann.

Doha. Langsam, aber sicher nimmt Schalke im Trainingslager in Doha Kurs auf die geplante Aufholjagd in der Rückrunde auf. Auch die Spieler wollen unbedingt wieder in die Champions League. „Das wird eine heiße Rückrunde werden um Platz zwei, drei oder vier“, sagt Roman Neustädter. Und für den Mittelfeldspieler wird es auch ein Duell mit seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach.

Als Tabellendritter liegen die Gladbacher derzeit fünf Punkte vor Schalke. Neustädter zieht den Hut vor dem, was die Borussia vom Niederrhein in der Hinrunde gespielt hat: „Die Gladbacher haben ein Jahr gebraucht, um die Abgänge aus der Vorsaison zu verarbeiten. Aber jetzt sind sie noch reifer als damals.“ Dennoch ist Neustädter sicher, dass Schalke seinen Ex-Klub noch abfangen kann: „Wir haben mehr Qualität in unseren Reihen. Aber das müssen wir einfach auch mal konstant zeigen, und nicht nur jede zweite oder dritte Woche.“

Nach dem Abschied von Jermaine Jones und dem verletzungsbedingten Ausfall von Jan Kirchhoff kommt Neustädter zum Rückrunden-Start die Aufgabe als General vor der Abwehr zu, der die Defensive ordnet. Und angesichts der Erfahrungen aus der Hinrunde glaubt er, dass sich Schalke vor allem dort stabilisieren muss: „Unsere Siege haben wir dann geholt, wenn wir defensiv kompakt gestanden haben. Wenn uns das gelingt, wird es schwer, gegen uns zu spielen.“

Schalker standen sich meist selbst im Weg

Nur allzu gut wissen die Schalker, dass sie sich in dieser Saison meistens selbst im Weg gestanden haben. „Aber wenn wir jetzt unsere Siege holen, werden die anderen Mannschaften auch für uns spielen – davon bin ich fest überzeugt“, rechnet der Mittelfeldspieler. Damit Schalke am Ende wieder in die Königsklasse kommt. Auch Christian Fuchs sagt: „Ich finde die Champions League richtig geil zu spielen. Je mehr, desto besser.“

 
 

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