Schalke-Wahlausschuss: Mitglieder persönlich bedroht

Ein Bild von der Schalker Jahreshauptversammlung der Saison 2014/15.
Ein Bild von der Schalker Jahreshauptversammlung der Saison 2014/15.
Foto: firo
Hinter den Kulissen des FC Schalke rumort es. Der Wahlausschuss appelliert: Die Diskussion vor der Jahreshauptversammlung soll versachlicht werden.

Gelsenkirchen.. Sportlich ist die Kuh vorerst vom Eis: Bald wird es Klarheit geben und die Verpflichtung von Markus Weinzierl als neuer Schalke-Trainer auch offiziell verkündet. Hinter den Kulissen rumort es aber gewaltig.


Der Wahlausschuss hat sich nun an die Öffentlichkeit gewandt - und der Inhalt des Appells ist nicht ohne: Das siebenköpfige Gremium fordert dazu auf, die Debatten um die anstehenden Personalentscheidungen wieder zu versachlichen. Es habe demnach massive Versuche gegeben, den Ausschuss zu beeinflussen. Einzelne Mitglieder seien sogar persönlich bedroht worden.


Hintergrund ist die anstehende Jahreshauptversammlung, auf der die Aufsichtsratswahlen im Mittelpunkt stehen. Am 26. Juni stehen zwei Aufsichtsräte zur Wahl: Die Amtszeit von Peter Lange endet, genau wie die des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies. Über ihre neuerliche Zulassung und die von zwei Gegenkandidaten entscheidet der Wahlausschuss, dessen Aufgabe ist, zu überprüfen, ob sich alle Kandidaten für das Amt eignen.

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