Schalke- und BVB-Anhänger zeigen Zivilcourage

Im „Derby Zivilcourage“ behielt die Gesamtschule Gelsenkirchen-Horst mit 7:6 gegen das Robert-Schumann-Berufskolleg aus Dortmund die Oberhand.
Im „Derby Zivilcourage“ behielt die Gesamtschule Gelsenkirchen-Horst mit 7:6 gegen das Robert-Schumann-Berufskolleg aus Dortmund die Oberhand.
Foto: Stefan Bunse
  • "Schalke macht Schule" ist eine Initiative des Schalker Fanprojekts und unter Trägerschaft von Gelsensport e. V..
  • Als lokale Partner engagieren sich "Schalke hilft!" und die Manuel Neuer Kids Foundation.
  • Im „Derby Zivilcourage“ behielt die Gesamtschule Gelsenkirchen-Horst gegen das Robert-Schumann-Berufskolleg aus Dortmund die Oberhand.

Gelsenkirchen. Zwei Tage vor dem 170. Revierderby hat Gelsenkirchen seinen ersten Derbysieg eingefahren. Im „Derby Zivilcourage“ behielt die Gesamtschule Gelsenkirchen-Horst am Nachmittag in der Fußballhalle neben der Arena mit 7:6 gegen das Robert-Schumann-Berufskolleg aus Dortmund die Oberhand.
Das Projekt „ Schalke macht Schule“ feierte am Freitag sein 5–Jähriges Bestehen und hatte anlässlich der bevorstehenden „Mutter aller Spiele“ das BVB-Lernzentrum zu einem Besuch eingeladen. "Schalke macht Schule" ist eine Initiative des Schalker Fanprojekts und unter Trägerschaft von Gelsensport e. V.. Als lokale Partner engagieren sich "Schalke hilft!" und die Manuel Neuer Kids Foundation.

Vor dem Kick arbeitete die 50 Personen starke Schülergruppe aus Dortmund und Gelsenkirchen in der Arena gemeinsam an den Themen Respekt, Fairplay und Teamwork und hat sich auch das Stadion der Königsblauen angesehen. „Zielsetzung ist es, eine Sensibilisierung gegen Gewalt in beiden Fanlagern zu erreichen, ohne dass dabei auf die derbyspezifische Rivalität verzichtet werden muss“, erklärt Martin Weijers vom Schalker Fanprojekt den Ansatz.

Zudem wurde ein gemeinsames Plakat mit der Aufschrift „Rivalität JA - Gewalt NEIN“ entworfen und anschließend mit Graffitis bemalt. „Auch hier war die Truppe bunt gemischt. Schwarz-Gelb und Königsblau haben Hand in Hand gearbeitet. Niemand hat sich darüber Gedanken gemacht, aus welcher Stadt der Nebenmann oder die Nebenfrau kommt.“

 
 

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