Gelsenkirchen

Schalke-Trainer Tedesco lobt Nübel für 45-Minuten-Einsatz

Jetzt packt er auch in der Bundesliga zu: Alexander Nübel, Schalkes Stellvertreter von Ralf Fährmann, kam gegen Frankfurt für eine Halbzeit zum Einsatz.
Jetzt packt er auch in der Bundesliga zu: Alexander Nübel, Schalkes Stellvertreter von Ralf Fährmann, kam gegen Frankfurt für eine Halbzeit zum Einsatz.
Foto: Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Gelsenkirchen. Geschenke zum Saisonfinale verteilte Schalke nur in den eigenen Reihen. Trainer Domenico Tedesco wechselte beim 1:0-Sieg gegen Frankfurt drei Spieler ein, die es seiner Meinung nach besonders verdient hatten: Torwart-Talent Alexander Nübel kam bereits zur Pause für Ralf Fährmann, der lange verletzte Abdul Rahman Baba und der hoch veranlagte Stürmer Cedric Teuchert im Verlauf der zweiten Hälfte. Alle drei verdienten sich ein Extra-Lob vom Trainer.

„Alexander Nübel kommt zur Halbzeit rein, spielt vor 60 000 Menschen in der Arena und hält dann klasse gegen Ante Rebic“, sagte Tedesco. Der U21-Nationaltorwart war bislang nur am letzten Spieltag der Saison 2015/16 einmal eingewechselt worden – da allerdings nur für eine symbolische Minute.

Baba und Teuchert machen Hoffnung

Baba feierte sein Bundesliga-Comeback nach der schweren Knieverletzung vom Januar 2017 und spielte, „als wäre er nie weggewesen“ (Tedesco). Das macht Hoffnung für die neue Saison, denn Baba ist noch ein weiteres Jahr vom FC Chelsea ausgeliehen. Und auch von Winter-Neuzugang Teuchert verspricht sich der Trainer noch eine ganze Menge: „Er hat super Laufwege gezeigt, an dem Jungen werden wir in Zukunft noch viel Freude haben.“

An den Gegner machte Schalke keine Geschenke: Die Frankfurter rutschten durch die Niederlage am letzten Spieltag aus den Europapokal-Rängen und können sich nur noch fürs internationale Geschäft qualifizieren, wenn sie den DFB-Pokal gegen Bayern München gewinnen. Schalke gewann durch das Tor von Guido Burgstaller und gab noch einmal richtig Gas. Weil sportlich eigentlich nichts mehr auf dem Spiel stand, fand Manager Christian Heidel das bemerkenswert: „Die Mannschaft hat noch einmal ein riesengroßes Ausrufezeichen gesetzt.“

 
 

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