Schalke-Torwart Wetklo soll in der U23 der neue „Asa“ werden

Christian Wetklo (l.) stellte sich den Schalker Fans - egal wie tief die Stimmung gesunken war.
Christian Wetklo (l.) stellte sich den Schalker Fans - egal wie tief die Stimmung gesunken war.
Foto: imago
Nachdem sein Bundesliga-Vertrag nicht verlängert wurde, soll der 35-jährige Christian Wetklo dem FC Schalke verbunden bleiben: Im Regionalliga-Team.

Gelsenkirchen.. Sein Bundesliga-Intermezzo beim FC Schalke 04 endete für Christian Wetklo unerfüllt: In der abgelaufenen Saison kam er nicht zum Einsatz, obwohl die Gelegenheiten da gewesen wären. Vor allem, als sich nach den Verletzungen von Ralf Fährmann und Fabian Giefer der junge Timon Wellenreuther einige Patzer leistete. Und einen „symbolischen“ Einsatz im letzten Saisonspiel in Hamburg hatte Roberto Di Matteo ausgeschlossen.

Aber für den beinharten S04-Fan gibt es eine Zukunft bei Königsblau: Zwar wird der 35-jährige Wetklo nicht mehr dem Lizenzspieler-Kader angehören, denn sein am 30. Juni 2015 auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, doch bauen die Verantwortlichen auf ihn als Führungsspieler der U23-Mannschaft. Das bestätigte Manager Horst Heldt in einem Interview mit Schalke-TV: „Ich habe ein Gespräch mit Christian Wetklo geführt. Wir werden ihn im Verein behalten. Wir planen ihn für die zweite Mannschaft ein, so ist es mit ihm besprochen.“

Wetklo wird "der Vater der Mannschaft“

Wetklos Rolle im Regionalliga-Team wird der von Gerald Asamoah, der nun in den Ruhestand gegangen ist, nicht unähnlich sein. Heldt sieht ihn „eher als Aktiven. Er ist einer, der mit seiner Erfahrung und seinem Herzblut den jungen Spielern, die wir in der U23 haben werden, eine Richtung geben kann. Er soll der ‘Vater der Mannschaft’ sein, das ist der Hintergedanke.“

Wetklo hatte sich auch in der Krise nach mehreren Spielen den Schalker Fans gestellt und den Gang in die Kurve gesucht. Heldt: „Ich denke, dass es wichtig ist, ihn im Verein zu halten, weil er durch und durch Schalker ist. Das mit ihm muss hier einfach weitergehen. Er ist auch noch rüstig genug, um sich ins Tor zu stellen und erst recht, um sich auf die Bank zu setzen.“ (E.R)

 
 

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