Schalke setzt auf Huntelaar - Maricas Zukunft ist offen

Andreas Ernst
Nach siebenwöchiger Verletzungspause kehrt Klaas-Jan Huntelaar im Spiel gegen den Hamburger SV in die Startelf des FC Schalke 04 zurück.
Nach siebenwöchiger Verletzungspause kehrt Klaas-Jan Huntelaar im Spiel gegen den Hamburger SV in die Startelf des FC Schalke 04 zurück.
Klaas-Jan Huntelaar ist wieder fit. Nach siebenwöchiger Verletzungspause kehrt der Torjäger am Sonntag im Spiel gegen den Hamburger SV in die Startelf des FC Schalke 04 zurück. Huntelaars Vertreter Ciprian Marica fällt verletzt aus.

Gelsenkirchen. Sehnsüchtig schauten sich die Schalke-Fans in den vergangenen Wochen immer wieder eine Szene an: Atsuto Uchida flankt, Klaas-Jan Huntelaar steigt hoch und köpft den Ball perfekt ins Tor. Am 9. März 2013 war das, der "Hunter" erzielte im Derby gegen Borussia Dortmund das 2:0 für sein Team. Am Ende gewann Schalke mit 2:1. Doch noch im Derby verletzte sich Huntelaar nach einem Zusammenprall mit Torwart Timo Hildebrand am Knie und fiel wochenlang aus. Am Sonntag kehrt der Torjäger im Spiel gegen den Hamburger SV (17.30 Uhr, live in unserem Ticker) in die Startelf zurück.

"Er hat in dieser Woche voll mittrainiert und macht einen sehr guten, sehr fitten Eindruck. Er ist eine Option für die Anfangsformation", sagte Trainer Jens Keller. Huntelaars erster Vertreter Ciprian Marica (Leistenbeschwerden) kann nicht spielen, Teemu Pukki war zuletzt nur als "Joker" wertvoll. Wenn er von Anfang an spielen durfte, konnte der Finne nur selten überzeugen.

Pukki zuletzt nur als "Joker" wertvoll

Auch Manager Horst Heldt freut sich deshalb über Huntelaars Rückkehr. "Seine Präsenz, sein Auftreten und seine Willensstärke verleihen uns Hoffnung", sagte Heldt. Er warnte aber vor zu hohen Erwartungen: "Er konnte sechs Wochen nur separat trainieren." Auch Keller bat um Geduld: "Man darf nie vergessen, dass er sechs bis sieben Wochen ausgefallen ist."

h

Außer Huntelaar fehlen noch der gesperrte Marco Höger, die verletzten Ciprian Marica und Christoph Metzelder sowie die Langzeitverletzten Ibrahim Afellay, Jefferson Farfan und Kyriakos Papadopoulos. "Die üblichen Verdächtigen sind noch nicht dabei - geschweige denn auf dem Trainingsplatz", sagte Keller.

Während Farfan nach einem Muskelfaserriss in der kommenden Woche wieder trainieren dürfte, wird es für Papadopoulos und Afellay bis zum Saisonende eng. Manager Heldt hatte immer angekündigt, dass beide noch in der laufenden Saison ins Mannschaftstraining zurückkehren werden.

So könnte Schalke spielen

Hildebrand - Uchida, Höwedes, Matip, Kolasinac - Neustädter, Jones - Bastos, Raffael, Draxler - Huntelaar