Gelsenkirchen

Matondo zu Schalke: Guardiola angefressen! City-Coach beleidigt: „Dann sollen sie halt gehen“

Pep Guardiola schmeckt es nicht, dass die größten Talente den Verein verlassen.
Pep Guardiola schmeckt es nicht, dass die größten Talente den Verein verlassen.
Foto: imago sportfotodienst

Gelsenkirchen. Mit Rabbi Matondo hat der FC Schalke 04 dem englischen Meister Manchester City das nächste große Juwel abgeluchst.

Nach Jadon Sancho (Borussia Dortmund) und Javairo Dilrosun (Hertha BSC) ist Rabbi Matondo der dritte City-Youngster, der sich nach seiner Zeit in der Jugend der „Citizens“ gegen den Sprung in den Profikader von Trainer Pep Guardiola entscheidet und stattdessen in die Bundesliga zu Schalke wechselt.

Rabbi Matondo zu Schalke: Pep Guardiola beleidigt

Da hilft dem Scheich-Club auch die ganze Kohle aus den Emiraten herzlich wenig. Diese jungen Spieler sind schlau genug, um zu wissen, dass sie im Super-Sturm von Manchester City um Sergio Aguero, Raheem Sterling, Leroy Sané und Co. zunächst keine Chance haben. Daher versuchen sie es erst mal bei einem Bundesligisten, bei dem sie regelmäßig zum Einsatz kommen und Praxiserfahrung sammeln können.

Sancho und Dilrosun sind Paradebeispiele. Beide Flügelflitzer schlugen sofort bei ihren Clubs ein und sind mittlerweile gefragte Angreifer. Diesen Entwicklungssprung will nun auch Rabbi Matondo auf Schalke vollziehen.

Guardiola: „Dann müssen sie halt gehen“

So langsam scheint es Pep Guardiola zu nerven, dass die talentiertesten Spieler seinen Verein verlassen. Speziell im Fall von Sancho beißen Guardiola und seine Kollegen sich wohl in den Allerwertesten, dass sie das Megatalent vor eineinhalb Jahren für knapp 9 Millionen Euro haben ziehen lassen.

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Als Guardiola auf den Transfer von Rabbi Matondo zu Schalke angesprochen wurde, reagierte der City-Coach sofort schnippisch: „Eigentlich glauben wir an unsere jungen Spieler. Wenn sie die nötige Geduld mitbringen, können sie bleiben. Aber wenn sie ungeduldig sind, dann müssen sie halt gehen.“

Matondo: „Schalke ist die richtige Entscheidung“

Rabbi Matondo ist nicht geduldig. Der 18-Jährige will spielen. Er will den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und nicht in Manchester auf der Bank versauern. „Schalke 04 ist die richtige Entscheidung für meine fußballerische Zukunft“, sagt Matondo.

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Christian Heidel ist ebenfalls „froh, dass wir Rabbi in den vergangenen Wochen in Ruhe und ohne große Öffentlichkeit davon überzeugen konnten, dass ein Wechsel zu uns die richtige Entscheidung für ihn ist. Deshalb freuen wir uns, dass er sich für die Perspektiven entschieden hat, die wir ihm bei Schalke 04 aufzeigen konnten.“

Diese Perspektiven konnte Manchester City dem 18-Jährigen nicht bieten. Das gefällt Guardiola ganz und gar nicht. Der ManCity-Trainer wirkte ganz schön beleidigt, als er sagte: „Matondo ist ein weiterer Beleg für unsere tolle Jugendarbeit. Wenn solche Spieler dann gehen wollen: Kein Problem!“

 
 

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