Gelsenkirchen

Peter Neururer nimmt Schalke 04 auseinander: „Körperverletzung!“ +++ „Jetzt brennt die Luft!“

Peter Neururer hat den FC Schalke scharf kritisiert.
Peter Neururer hat den FC Schalke scharf kritisiert.
Foto: imago sportfotodienst

Gelsenkirchen. Peter Neururer hat sich den FC Schalke 04 zur Brust genommen – und wie!

In seiner Kolumne für „Fußball Bild“ lässt der frühere Bundesligatrainer kein gutes Haar an den Königsblauen. Spieler, Trainer, Manager – sie alle bekommen ihr Fett weg.

FC Schalke 04: Neururer mit Rundumschlag

„Auf Schalke brennt jetzt die Luft“, schreibt Neururer: „Zu lange haben sich zu viele im Erfolg gesonnt: Vizemeister, Qualifikation zur Champions League – ist doch alles toll. Von wegen. Im Grunde hast du ähnlich schlecht gespielt wie jetzt. Aber eines hat sich nun dramatisch verändert: Die Ergebnisse stimmen nicht.“

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Die Mannschaft des FC Schalke spiele deutlich unter ihren Möglichkeiten, meint der 63-Jährige: „Beim 1:0 in der Champions League über Lok Moskau war ich in der Arena. Es war fast schon Körperverletzung diesem Spiel beizuwohnen.“

Und weiter: „Warum rufen die Spieler nicht ihre Qualität ab? Auf die Verletzten kann man die Misere nicht schieben.“

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„Transfers werden in Frage gestellt“

Die Transfers von Manager Christian Heidel sieht Neururer äußerst kritisch: „Nun werden die Transfers von Heidel und Tedesco in Frage gestellt, Kompetenzen werden angezweifelt und sollen sogar eingeschränkt werden durch einen „Aufpasser“. Jetzt heißt es, Embolo, Rudy und Konsorten seien alles Fehleinkäufe und einige weinen Goretzka, Kehrer und Meyer hinterher.“

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Für ganz Schalke und insbesondere für Domenico Tedesco hofft Neururer „inständig, dass das Augsburg-Spiel nicht in die Hose geht. Dann würde der S04 wirklich im Abstiegskampf stecken. Und ob Tedesco das kann, ist fraglich. Da brauchst du als Trainer Erfahrung.“

An das schlimmstmögliche Szenario will Neururer nicht glauben. Doch der Ruhrpott-Kulttrainer weiß genau, wie ernst die Lage für Schalke ist: „Ich glaube zwar nicht an einen Abstieg, aber es muss jetzt tatsächlich jeder Stein umgedreht werden, um den Klub wieder in die Erfolgsspur zu bringen.“

 
 

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