Schalke ohne Farfan und Höwedes stark genug

Zwar fallen Farfan und Höwedes wochenlang aus. Doch Schalke besitzt genug Potenzial im Kader, um dies zu kompensieren.

Gelsenkirchen. Zwei Stammkräfte fehlen dem FC Schalke 04 für mehrere Wochen. Jefferson Farfan und Benedikt Höwedes haben sich bei ihren Nationalmannschaften eine Knieverletzung zugezogen. Höchstwahrscheinlich bestreiten beide in diesem Jahr kein Punktspiel mehr für die Königsblauen. Doch allzu schwer wiegen ihre Ausfälle nicht. Der FC Schalke wird seinen positiven Weg weitergehen.

Pukki belebt das Schalker Offensivspiel

Der Schalker Kader ist breit genug aufgestellt, um in den Meisterschaftsspielen gegen Teams wie FC Augsburg, 1. FC Nürnberg oder Herha BSC als Sieger vom Platz zu gehen. Trainer Huub Stevens hat durch den Ausfall der beiden Stammkräfte endlich wieder die Chance, die Fähigkeiten von Atsuto Uchida auf der rechten Abwehrseite einzusetzen.

Der junge Japaner hat schon häufig sein großes Potenzial aufblitzen lassen. Zwar liegen seine Stärken eher im Spiel nach vorne (beachtliche 90 Prozent seiner Flanken kamen bei Mitspielern an). Durch eine dann offensivere Ausrichtung mit dem dann ebenso neuen Vordermann Teemu Pukki dürfte das Spiel der Schalker jedoch an Dynamik gewinnen.

Pukki selbst wird jede Minute, die er auf dem Platz steht, ackern und rackern. Seinen vortrefflichen Torriecher hat er bereits unter Beweis gestellt. Das filigrane Spiel eines Farfan braucht bei ihm niemand zu erwarten. Doch mit seiner Schnelligkeit und einem passsicheren Spieler wie Uchida im Rücken kann der junge Finne eigene Akzente setzen und viel Eigenwerbung betreiben.

Schwierige Herausforderungen gegen BVB und Bremen

Bei den schwierigen Aufgaben im Revierderby gegen den BVB und im hohen Norden gegen Werder Bremen muss ohnehin die gesamte Mannschaft über sich hinaus wachsen, um zu bestehen. Und der Pokal hat nicht seit gestern seine eigenen Gesetze. Zugegeben, bei der starken Borussia in Mönchengladbach hätte ein Jefferson Farfan den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Doch dies ist auch Teemu Pukki zuzutrauen. Auf seine ganz eigene dynamische Weise.

 
 

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