Schalke-Manager Christian Heidel lobt Neuzugang Coke

Christian Heidel, FC Schalke.
Christian Heidel, FC Schalke.
Foto: firo
  • Schalke-Sportvorstand Heidel im Gespräch mit dieser Redaktion über die Neuzugänge Coke und Baba.
  • Beide kommen zum FC Schalke 04.
  • Auch für sie gibt es keine Stammplatzgarantie.

Gelsenkirchen.. Am Sonntag landete Christian Heidel mit dem Wechsel von Coke (29) den nächsten Coup. Auch Abdul Rahman Baba (22) kommt – Grund genug, um bei Schalkes Manager nachzuhören.

Herr Heidel, am Sonntag bestätigte Schalke 04 die Einigung mit Coke. Was zeichnet ihn aus?

Christian Heidel: Am Coke-Transfer habe ich schon sehr lange gearbeitet. Ich war schon immer ein Bewunderer des FC Sevilla und begeistert von Cokes Art und Weise. Denn er verkörpert wie kaum ein anderer die Spielweise, die wir einführen wollen: Wir brauchen Spieler, für die es völlig normal ist, nach einem Ballverlust sofort ins Gegenpressing zu gehen. Außerdem war Coke bei Sevilla Chef, Kapitän und ein absoluter Leader. Die Leute, die ihn am Sonntag auf Schalke kennengelernt haben, waren von seiner Ausstrahlung sofort angetan.

Aber ist Schalke auf den Außenverteidigerpositionen nicht gut besetzt?

Christian Heidel: Wir möchten jede Position doppelt mit Qualität besetzen. Auf der rechten Seite ist jedoch ungewiss, wann wir mit einer Rückkehr von Uchida rechnen können, so sehr wir uns diese auch wünschen. Bleiben Sascha Riether und Junior Caicara. Das ist ein guter Spieler, aber die sehr offensive Variante. Links gefällt mir die Art von Sead Kolasinac gut, Dennis Aogo hingegen sieht Markus Weinzierl eher in der Zentrale.

War Markus Weinzierl auch derjenige, der Baba von Schalke 04 überzeugte?

Christian Heidel: Diese Verbindung liegt natürlich auf der Hand. Baba ist bekannt dafür, dass er viele Flanken hereinschlägt. In unserer Analyse der vergangenen Saison war aufgefallen, dass die Anzahl der Flanken durch die Außenverteidiger bisher verschwindend gering war. Das liegt auch daran, dass offensiv bei uns mit Eric Maxim Choupo-Moting ein Rechtsfuß auf links und mit Leroy Sané ein Linksfuß auf rechts spielte.

Ist das neue Duo Baba/Coke nun gesetzt – und Sead Kolasinac muss sich hinten anstellen?

Christian Heidel: Nein, ganz und gar nicht. Hier hat niemand eine Stammplatzgarantie

 
 

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