Schalke-Liebling Benedikt Höwedes mit Eigentor in Leverkusen – doch am Ende hat er allen Grund zum Jubeln

Einst beim FC Schalke 04, jetzt bei Lokomotive Moskau: Benedikt Höwedes.
Einst beim FC Schalke 04, jetzt bei Lokomotive Moskau: Benedikt Höwedes.
Foto: imago images

Leverkusen. Den Auftakt in die Champions League hätte Benedikt Höwedes sich wohl anders vorgestellt. Beim Auswärtsspiel von Lokomotive Moskau bei Bayer Leverkusen unterlief dem ehemaligen Kapitän des FC Schalke 04 ein Eigentor. Der Abend hatte für den Weltmeister jedoch noch ein Happy End. Aber eins nach dem anderen.

Grzegorz Krychowiak (16. Minute) brachte die Gäste überraschend in Führung. Dank des Treffers spielte Lokomotive plötzlich mutig nach ließ beste Chancen liegen, um auf 2:0 zu erhöhen.

Schalke-Liebling Höwedes mit Eigentor

Dann folgte die 25. Minute: Lars Bender spielte den Ball von der rechten Seite in den Moskauer Strafraum. 13 Meter vor dem Tor hielt Charles Aranguiz drauf, und Höwedes fälschte den Ball ins eigene Tor ab.

Als der Ball über die Linie trudelte, musste sogar Höwedes selbst lachen. Ausgerechnet bei seiner Rückkehr nach Deutschland unterlief ihm ein solches Missgeschick.

Am Ende durften Höwedes und Lokomotive trotzdem jubeln. Denn dank des Siegtreffers von Dmitri Barinov gewann Moskau 2:1 und übernahm vorerst die Tabellenführung in Gruppe D. Denn im Parallelspiel trennten Atletico Madrid und Juventus Turin sich 2:2.

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Böse Kopfverletzung

Dass Höwedes in Leverkusen zum Einsatz kommen würde, war bis kurz vor Anpfiff fraglich. Der Verteidiger hatte sich am vergangenen Samstag beim 1:0-Sieg in Sotschi bei einem Kopfballduell böse an der Stirn verletzt.

Nach dem Zweikampf war Höwedes blutüberströmt am Boden liegen geblieben und musste behandelt werden.

 
 

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