Schalke gründet Fußball-Kompetenzteam mit Asamoah und Thon

Gerald Asamoah zurück auf Schalke
Gerald Asamoah zurück auf Schalke
Foto: Martin Möller
Ein dreiköpfiges Kompetenzteam mit dem Namen "Schalker Freundeskreis" soll künftig den Aufsichtsrat beraten. Gerald Asamoah und Olaf Thon haben bereits zugesagt. In den Schalke-Splittern geht es außerdem um die Auseinandersetzung mit Viagogo und Ex-Trainer Huub Stevens.

Gelsenkirchen.. Spieler in der U23, Gesicht von Schalke-TV - doch das sind nicht alle Aufgaben von Gerald Asamoah (34) auf Schalke. Er gehört auch zu einem dreiköpfigen Kompetenzteam, das den Aufsichtsrat in sportlichen Fragen beraten und "Schalker Freundeskreis" heißen soll. "Wir wollen dem entgegenwirken, was oft diskutiert wird - dass der Aufsichtsrat sehr einseitig mit Juristen und zu wenig mit Fußball-Sachverstand bestückt ist", erklärte Schalke-Boss Clemens Tönnies. Olaf Thon ist der zweite Ex-Schalker im "Freundeskreis", die dritte Position ist noch offen. "Wir werden uns nicht jede Woche beraten, aber regelmäßig treffen. Wir sitzen dann mit Horst Heldt an einem Tisch, um die Dinge vernünftig zu diskutieren", ergänzte Tönnies.

"Das Wort habe ich seit 14 Tagen nicht mehr gehört", sagte Tönnies, bevor es um "Viagogo" ging. Die Schalker hatten den umstrittenen 3,6-Millionen-Euro-Deal mit der Internet-Ticketbörse schon nach wenigen Tagen gekündigt, da Viagogo nach Auffassung der Schalker gegen Vertragsinhalte verstoßen hatte. "Wir befinden uns in einer rechtlichen Diskussion mit den Anwälten von Viagogo", sagte Marketingvorstand Alexander Jobst und fügte hinzu: "Wir sehen uns in einer klaren Rechtslage und gehen die Diskussion sehr offensiv an. Im Moment kann ich keine weiteren Details nennen." Dann gestand Jobst: "Man sieht mir Viagogo nach meinem Urlaub nicht mehr an, aber es hat mich doch beschäftigt."

Beschäftigt hat sich Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens mit dem Angebot von Clemens Tönnies, im Aufsichtsrat mitzuarbeiten. Da Stevens aber seine Trainerkarriere in Griechenland fortsetzt, liegt der Plan vorerst wieder in der Schublade. "Wir gehen aber davon aus, dass wir danach einig werden", sagte Tönnies.

 
 

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