Schalke erhöht durch Obasi-Transfer den Druck auf Farfan

Manfred Hendriock
Durch die Verpflichtung von Chinedu Obasi ist der FC Schalke 04 nicht mehr auf Jefferson Farfan angewiesen. Es stellt sich die Frage, wie lange Schalke das Angebot an Farfan aufrecht erhalten wird. Auch ein Verkauf in der Winterpause ist möglich.

Gelsenkirchen. Durch den Blitz-Transfer von Chinedu Obasi, den Schalke 04 für die Rückrunde von 1899 Hoffenheim ausgeliehen hat, steht die Zukunft von Jefferson Farfan bei Schalke 04 mehr denn je in den Sternen. Seit fünf Monaten liegt dem Peruaner ein neuer, verbesserter Schalke-Vertrag zur Unterschrift vor, doch nun gibt es nach Informationen der WAZ-Mediengruppe die Überlegung, das Angebot an Farfan zurückzuziehen. Der Stürmer-Star hätte sich damit im Vertragspoker verzockt.

Heldt will die neue Lage nicht kommentieren

Auf jeden Fall hat Schalke mit der Verpflichtung von Obasi, der ebenfalls auf dem rechten Flügel spielen kann, den Druck auf Farfan erhöht: Schalke ist auf den Peruaner nicht mehr angewiesen. Eine Trennung von Farfan ist damit noch nicht beschlossen, wird aber immer wahrscheinlicher. Möglicherweise sogar schon im Winter, denn dann könnte Schalke noch eine Ablösesumme kassieren. Nur: Bisher gibt es kein Angebot für Farfan.