Gelsenkirchen

Schalke – Dortmund: Regel-Irrsinn! Darum blieb der VAR in der umstrittenen Szene WIRKLICH stumm

Beim Derby zwischen Schalke und Dortmund spielte Thorgan Hazard den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Auch der VAR meinte: kein Elfmeter!
Beim Derby zwischen Schalke und Dortmund spielte Thorgan Hazard den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Auch der VAR meinte: kein Elfmeter!
Foto: DAZN

Gelsenkirchen. Auch das Derby zwischen Schalke und Borussia Dortmund blieb am Samstagnachmittag nicht vom ewigen Theater verschont, das die Handspiel-Regel sowie die Einführung des Videoschiedsrichters den deutschen Fußballfans immer wieder bescheren.

Fast im Wochenrhythmus treiben entweder kuriose Handspiel-Regelauslegungen der Schiedsrichter oder der VAR die Fans an den Rand der Verzweiflung. Beim Derby zwischen Schalke und Borussia Dortmund gab es sogar eine Szene, die beide Aufreger-Themen miteinander kombinierte.

Schalke - Borussia Dortmund: VAR wird erneut zum Aufreger

Es lief die 59. Minute: Schalkes Bastian Oczipka schlug einen Eckstoß in den Dortmunder Strafraum, wo BVB-Star Thorgan Hazard den Ball eindeutig mit der Hand spielte und anschließend klärte.

Schalke-Stürmer Guido Burgstaller hatte hinter Hazard gelauert und war stinksauer, dass er die Kugel wegen des Handspiels seines Gegners nicht bekam. Sofort protestierte Burgstaller, doch die Pfeife von Schiedsrichter Felix Brych blieb stumm.

Warum griff der VAR nicht ein?

Dass Brych das Handspiel in Echtzeit nicht erkannte, sei ihm verziehen. Zwischen dem Unparteiischen und Hazard standen mehrere Spieler, die Brych die Sicht versperrten. Aber genau für solche Fälle gibt es schließlich den Video-Referee – sollte man meinen!

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An den TV-Geräten hatte wohl jeder Zuschauer fest damit gerechnet, dass der Kölner Keller nach der klaren Fehlentscheidung interveniert. Stattdessen lief das Spiel weiter – ohne eine Rücksprache zwischen Schiri Brych und dem VAR.

Schon wieder verzweifelten viele Fans, sie fragten sich: Warum wurde dieser Video-Referee überhaupt eingeführt, wenn er in solchen Situationen nicht eingreift?

Die Begründung des Kölner Kellers: Der Video-Schiri ist dazu angehalten, nur dann zu intervenieren, wenn eine glasklare Fehlentscheidung vorliegt. Dies war laut VAR in dieser Szene jedoch nicht der Fall.

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„Hallo VAR, bist du da?!?“

Die meisten Fans (beider Teams) sahen es jedoch anders. Bei Twitter ließen sie ihrem Unmut freien Lauf. Wir haben einige Reaktionen gesammelt:

  • „Klarer Elfer für die Blauen, der VAR ist eine Katastrophe. Liebe Grüße aus Dortmund!“
  • „Der Arm geht sogar Richtung Ball! Heute waren es mal wieder zwei Gegner: Dortmund und der VAR.“
  • „Dank Pfosten/Latte und VAR haben wir das Derby nicht verloren. An der eigenen Leistung lag es nicht.“
  • „Der VAR hat Brych mitgeteilt,dass er sich die Szene nicht nochmal ansehen muss, da es kein strafbares Handspiel ist.“
  • „Irgendso ein Honk meinte einst, dass der VAR den Fußball gerechter macht. Um es mal salopp zu sagen: Mich regt diese Scheiße einfach nur auf, ganz egal ob man davon profitiert oder nicht.“
  • „Hallo VAR, bist du da?!?“
  • „Sorry, aber das Spiel muss Schalke deutlich gewinnen. Zwei Punkte verschenkt bzw. vom VAR geklaut.“
  • „Jungs, ihr habt super gespielt, der VAR ist lächerlich und der Pfosten leider auch.“
  • „Der VAR bleibt unfähig.“
  • „Kein Handelfer, weil nicht gepfiffen. Macht keinen Sinn, sich zu fragen, warum er nicht gegeben wurde. Liegt wohl an der Tagesform des VAR. Eine klare Linie gibt es nicht.“

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